Hamburg News: Hafen und Logistik - Shipping-Container-Schiff - © HMG www.mediaserver.de Christian Spahrbier
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Erste deutsche Shell LNG Tankstelle geht an den Start

Mit der Einweihung der ersten LNG-Tankstelle für Lkw in Hamburg soll der Aufbau einer LNG-Infrastruktur für den Schwerlast-Verkehr in Deutschland starten

Emissionsärmere Antriebstechnologie für den Güterverkehr: Am vergangenen Dienstag (18.09.) wurde Deutschlands erste Flüssigerdgas-Tankstelle (LNG) am Georgswerder Bogen eingeweiht. Damit liegt die Station in unmittelbarer Nähe zu den Autobahnkreuzen in Hamburgs Süden und sei so ein wichtiger Tankspot für den Güterverkehr im, vom und zum Hamburger Hafen. Sie bietet neben den zwei neuen Spuren zur Betankung mit LNG vier weitere Spuren zur Betankung mit Truck-Diesel und AdBlue sowie den anderen gängigen Shell Kraftstoffen. Bei einer Kapazität von fast 30 Tonnen werden ab Oktober täglich mehr als 200 Lkw mit LNG betankt werden können.

Ausbau der Versorgung geplant

„Wir treiben die Diversifizierung unseres Kraftstoffportfolios und den Aufbau eines LNG-Stationsnetzes mit Blick auf das globale Ziel voran, den Ausstoß von Emissionen auch im Transportsektor zu begrenzen und den Kunden sauberere und wirtschaftliche Energielösungen anzubieten“, erklärte der Chef der Shell in Deutschland, Dr. Thomas Zengerly. Hamburg ist die neunte Station in Nordwest-Europa, bis zu vier zusätzliche Stationen sollen in Deutschland im Laufe der kommenden 18 Monate folgen.

Potenzial auch bei der Schifffahrt

LNG kann ein Baustein sein für weniger Abgase und bessere Luft in Hamburg. Ich begrüße es sehr, dass die erste öffentliche Tankstelle für Flüssiggas in Deutschland hier in Hamburg steht. Als Stadt sind wir beim Thema E-Mobilität schon vorn dabei und wollen dies auch bei weiteren umweltfreundlichen Antrieben und Treibstoffen sein. Ein Potenzial für LNG sehe ich in Hamburg durchaus auch bei Schiffen, hier kann LNG den Partikelausstoß drastisch verringern und einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten”, sagte Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.shell.de

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