Hamburg News: Hafen und Logistik - Shipping-Container-Schiff - © HMG www.mediaserver.de Christian Spahrbier
Das HANSEBLOC-Konsortium - © Logistik-Initiative Hamburg

Blockchain soll fälschungssichere Logistik ermöglichen

Bund fördert Hamburger Blockchain-Innovationsprojekt Hansebloc mit knapp 2 Millionen Euro

Im Bereich Transport und Logistik ist die Übermittlung von zuverlässigen Informationen ein zentraler Bestandteil für eine reibungslose Abwicklung des Warenverkehrs. Dazu existieren zwar zahlreiche Softwarelösungen und Schnittstellen, aber kaum einheitliche Standards, sodass die Zusammenarbeit von verschiedenen Systemen oft nicht optimal ist. Das führt häufig zu Fehlern und ermöglicht Manipulationen. Mit dem Projekt Hansebloc soll dies durch die Blockchain-Technologie nun nachhaltig gelöst werden.

Fälschungssicher und automatisiert

Durch die Blockchain-Technologie sollen Informationen fälschungssicher und einheitlich ausgetauscht werden. Dafür werden identische digitale Urkunden dezentral an verschiedenen Punkten in einem Netzwerk ablegt. Dadurch entsteht eine verteilte Datenbank, an der Änderungen nur mit dem Konsens des gesamten Netzwerks möglich sein sollen.

Im Rahmen des Projekts Hansebloc soll auf diese Weise der sichere elektronische Austausch von Frachtbriefen gewährleistet werden. Datenverluste bedingt durch Medienbrüche werden demnach beseitigt, automatisierte organisationsübergreifende Prozesse werden ermöglicht und die Manipulationsfreiheit und Vertrauenswürdigkeit der Informationen werde sichergestellt.

Projekt wird gefördert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Hamburger Verbundprojekt „HANSEBLOC – Hanseatische Blockchain-Innovationen für Logistik und Supply Chain Management“ im Rahmen der Förderung von “Strategischen KMU (kleine und mittlere Unternehmen)-Innovationsverbünden in Netzwerken und Clustern“. Das bis September 2020 laufende Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 3,1 Millionen Euro, von denen das BMBF etwa 1,9 Millionen Euro an Förderung zur Verfügung stellt. Die Projektkoordination übernimmt die Logistik-Initiative Hamburg.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hafen-hamburg.de

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