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Einsatz von KI in der Quantenphysik © www.mediaserver.hamburg.de/Geheimtipp Hamburg

Universität Hamburg setzt KI in der Quantenphysik ein

Maschinelles Lernen: Künstliche Intelligenz erkennt Quantenphasen. Forscher rechnen mit weitreichenden Chancen für den Forschungsalltag

Die Einsatzgebiete von Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen reichen vom autonomen Fahren über die Medizin bis zu vollständig automatisierten Industrieprozessen. Nun sei es Forschern der Universität Hamburg erstmals gelungen, KI in der Quantenphysik einzusetzen, um aus experimentiellen Daten sogenannten Quantenphasenübergange zu erkennen. Hierfür haben die Wissenschaftler Methoden des Maschinellen Lernens genutzt. Ihre Ergebnisse präsentieren die Physiker im Fachmagazin ‚Nature Physics’.

Vereinfachte Vermessung und Datenanalyse

Die Vermessung von Quantenphasenübergängen mit gewöhnlichen Auswertungsmethoden sei weitaus langwieriger, als die vereinfachte Analyse großer Datenmengen durch Maschinelles Lernen. Die Forscher rechnen damit, dass das Ergebnis weitreichende Konsequenzen für den Forschungsalltag haben könnte. So könne Künstliche Intelligenz im Labor in Echtzeit gänzlich neue Effekte der Quantenphysik analysieren, die sonst nicht zugänglich wären. „Die Anwendung von Maschine-Learning-Techniken auf Quantengas-Experimente eröffnet viele spannende Möglichkeiten“, berichtet Niklas Käming, der als Masterstudent an der Datenanalyse beteiligt war. Im nächsten Schritt soll die Methode auf sogenanntes 'unüberwachtes Maschinelles Lernen’ erweitert werden.
cf/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.uni-hamburg.de
www.nature.com

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