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Universität Hamburg © UHH/Baumann

Universität Hamburg als Exzellenzuniversität ausgezeichnet

Exzellenzcluster als Fundament: Uni Hamburg zählt zu elf besten Universitäten in Deutschland

Die Universität Hamburg ist die einzige Hochschule im Norden, die sich ab sofort Exzellenzuniversität nennen darf. Sie konnte sich im Wettbewerb „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ gegen 19 Finalisten aus ganz Deutschland durchsetzen. Damit gehört die Universität im bundesweiten Vergleich zu den elf besten Lehreinrichtungen des Landes. Bereits im Herbst 2018 sicherte sich die Universität Hamburg den Zuschlag für vier Exzellenzcluster und legte damit das Fundament für die Bewerbung als Exzellenzuniversität. Den ausgezeichneten Universitäten sollen nun rund 148 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen. Pro Hochschule voraussichtlich etwa 10 bis 15 Millionen Euro jährlich – zunächst bis 2026, danach erfolgt eine Evaluation.

Flagschiff des Wissenschaftsstandorts Hamburg

Der Antrag wurde unter dem Slogan „A Flagship University: Innovating and Cooperating for a Sustainable Future“ eingereicht. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, sagt: „Die Universität hat sich den internationalen Gutachtern in ihrem 100. Jubiläumsjahr als eine topmoderne Einrichtung der Forschung und Lehre präsentiert.“ Als ‚Flaggschiff‘ der wissenschaftlichen Einrichtungen Hamburgs könne sie die Qualität des Studiums, der Forschung und des Transfers wissenschaftlicher Erkenntnisse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft weit voranbringen, so Tschentscher weiter. Demnach beruhe der Erfolg auf den „steilen Leistungssteigerungen der letzten fünf Jahre“ sowie auf dem gemeinsamen Konzept einer „Flagship University“, ergänzt Universitätspräsident Prof. Dr. Dieter Lenzen.

Vier Exzellenzcluster

Der Bewerbung um den Exzellenztitel war eine Einwerbung der Universität Hamburg von vier Exzellenzclustern vorausgegangen, die das Fundament des erfolgreichen Abschneidens in der sogenannten ‚zweiten Förderlinie‘ Exzellenzuniversität bilden. Insgesamt stellen Bund und Länder für die Exzellenzstrategie jährlich 533 Millionen Euro zur Verfügung. Davon trägt der Bund 75 Prozent und das Land 25 Prozent. Für die vier Exzellenzcluster erhält die Universität in den kommenden sieben Jahren voraussichtlich rund 164 Millionen Euro. Die Summen im Rahmen der ‚zweiten Förderlinie‘ stehen noch nicht fest und sollen von den beantragten Mitteln abhängig sein. Insgesamt stehen den elf Exzellenzuniversitäten voraussichtlich pro Jahr rund 148 Millionen Euro zur Verfügung.

Wissenschaftsrat zu Besuch

Die Entwicklung und Durchführung der Förderlinie Exzellenzuniversitäten hat der Wissenschaftsrat (WR) übernommen. Dazu gehörte auch die Evaluation der Universitäten, inklusive eines Ortsbesuchs. Ende Januar war eine 20-köpfige Delegation in Hamburg zu Gast, der Wissenschaftler aus aller Welt angehörten, um den Status quo und die 24 beantragten Vorhaben der Universität Hamburg zu begutachten. Dazu gehören u. a. die Besetzung von elf zusätzlichen Professuren und ein Fonds zur “unkomplizierten” Förderung von Forschungsprojekten.
sb

Quelle und weitere Informationen
www.hamburg.de
www.uni-hamburg.de
www.uni-hamburg.de/exzellenz
/www.uni-hamburg.de/forschung

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