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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) - © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

UKE-Forschungsgruppe erhält weitere 3,7 Millionen Euro

Millionen-Förderung für Forschung im Bereich der Betreuung von Schwangeren

Die Klinische Forschergruppe KFO 296 des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere drei Jahre gefördert und erhält insgesamt 3,7 Millionen Euro. Während in der ersten Förderphase die schwangere Frau im Mittelpunkt der Forschungen stand, ist Schwerpunkt der zweiten Förderphase die Kindergesundheit. In einer ersten Förderphase hatte die DFG die UKE-Forschergruppe seit 2015 mit 3,4 Millionen Euro unterstützt. Zuvor hatten die Forscherinnen und Forscher seit 2011 eine Anschubfinanzierung der damaligen Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg erhalten.

Risiken reduzieren

„Wir wollen die Risiken für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder reduzieren, an schweren Infektionen zu erkranken. Schließlich wollen wir Leitlinien für die Identifizierung von ungeborenen oder neugeborenen Kindern mit einem hohen Risiko für Immunerkrankungen im späteren Leben entwickeln, um das Risiko für diese Kinder so früh wie möglich zu reduzieren“, sagt die Sprecherin der KFO 296 Prof. Dr. Petra Arck aus der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin. Mit Ärzten aus anderen Fachbereichen sind weitere Projektleiter in die KFO 296 integriert worden. „Damit sind neben der Stärkung des pädiatrischen Schwerpunktes auch Methoden wie Einzelzellsequenzierung, systembiologische und virologische Ansätze in unseren Fragestellungen vertreten“, sagt Prof. Arck.

Klinische Forschergruppen verbinden Labor und Krankenbett

Die Forschergruppe umfasst Ärztinnen und Ärzte sowie Grundlagenforschernde aus verschiedenen Kliniken und Instituten des UKE und des Heinrich-Pette-Instituts. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit dem Robert Koch-Institut in Berlin, dem Leids Universitair Medisch Centrum in Leiden (Niederlande), der University of Glasgow in Großbritannien und der Jinan University in Guangzhou.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.uke.de

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