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Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken © www.mediaserver.hamburg.de/Geheimtipp Hamburg

So will Hamburg die Innovationskraft der Wirtschaft stärken

Innovationen durch Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft: Zwischenbilanz für die Förderung von Projekten mit IFB- und EU-Geldern

Der Hamburger Senat hat eine positive Zwischenbilanz für die Maßnahmen zur Förderung von Zukunfts- und Kompetenzfeldern gezogen. Die Förderrichtlinie Profi Transfer Plus soll die Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Hamburg stärken. Ziel ist es, die Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern, damit innovative Ideen schneller den Weg in Unternehmen finden und dort umgesetzt werden. Hierfür stellt die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) je Projekt bis zu einer Million Euro zur Verfügung, rund zwei Drittel der Fördermittel stammen aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Insgesamt haben bereits 38 Projektpartner in 15 verschiedenen Projekten von dem 10 Millionen Euro Investitionsvolumen der Förderrichtlinie profitiert, wie die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation kürzlich bekannt gab. Im Oktober 2019 sind zwei weitere Projekte gestartet.

Förderrichtlinie für mehr Innovationen

„Marktreife technologische Innovationen kommen nicht von selbst, sie sind das Ergebnis einer langen Innovationskette. Wichtig ist, dass Forschungsergebnisse schnell den Weg in innovative Unternehmen finden und umgesetzt werden. Durch die Bereitstellung von Mitteln tragen wir maßgeblich zur Förderung von Innovationen bei, die für den Wirtschaftsstandort Hamburg enorm wichtig sind, um auch in Zukunft Wohlstand und Wirtschaftskraft zu erzeugen“, sagte Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann. Oft stehe besonders kleinen und mittleren innovativen Unternehmen kein ausreichendes Kapital zur Verfügung, um ihre Produktideen oder Geschäftsmodelle alleine zu realisieren und zu vermarkten. Die Umsetzung neuer Forschungsergebnisse stelle für die KMU oftmals ein hohes wirtschaftliches Risiko dar.

Versicherungsindustrie 2.0 und smarte Kleidungsstücke

So profitiert beispielsweise seit Herbst dieses Jahres die Hamburger Softwarefirma Claimsforce von der Förderrichtlinie Profi Transfer Plus: Das Unternehmen arbeitet gemeinsam mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg an einem Projekt zu künstlicher Intelligenz (KI) und Digitalisierung in der Versicherungsindustrie. Auf Basis von KI sollen Algorithmen entwickelt werden, die die Qualitätssicherung von Schadensgutachten bei Versicherungen vereinfachen und effektiver gestalten. Auch das Verbundprojekt ‚MoGaSens’, welches von der Firma Hamburg Applications, der Universität Hamburg und der HAW forciert wird, erhält europäische Fördermittel. Im Rahmen dessen soll ein innovativer Prototyp (Kleidungsstück mit Sensoren) entstehen, der die körperliche Fitness optimieren kann.
js/sb/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.ifbhh.de
www.ec.europa.eu
www.claimsforce.com

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