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Digitale Patientenakte, Video-Sprechstunde & Co. – Asklepios will sich digitalisieren © www.mediaserver.hamburg.de/Geheimtipp Hamburg

So will Asklepios zum digitalen Gesundheitskonzern werden

Digitale Patientenakte, Video-Sprechstunde & Co. Hamburger Gesundheitskonzern investiert bis zu 500 Mio Euro in seine Digitalisierungsstrategie

Durch den Einsatz digitaler Technologien könnten im deutschen Gesundheitswesen bis zu 34 Milliarden Euro jährlich eingespart werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung McKinsey. Nun hat die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, mit Hauptsitz in Hamburg, angekündigt, den Wandel zum digitalen Gesundheitskonzern beschleunigen zu wollen. Mit der Vision ‚Digital HealthyNear‘ soll das Versorgungsangebot mit digitalen Angeboten ausgebaut werden, um Mitarbeiter zu entlasten und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Bis 2024 sollen bis zu 500 Millionen Euro in die Digitalisierungsstrategie fließen.

Innovative und digitale Geschäftsfelder erschließen

„Die Transformation von Asklepios zum digitalen und integrierten Gesundheitskonzern haben wir bereits erfolgreich eingeleitet”, erläutert Kai Hankeln, CEO des Asklepios Konzerns. „Jetzt erhöhen wir das Umsetzungstempo noch einmal deutlich.” Demnach soll bis 2024 über eine Milliarde Euro in das Kliniknetz investiert werden. „Nahezu eine halbe Milliarde Euro entfallen davon direkt oder indirekt auf Digitalisierung. Allein im Geschäftsjahr 2018 haben wir rund 80 Millionen Euro in IT und neue digitale Geschäftsfelder investiert”, führt Hafid Rifi, Asklepios-CFO, aus. Mittel- und langfristig sollen die hohen Investitionen dem Konzern einen Vorsprung im digital unterstützten Gesundheitswesen der Zukunft sichern.

Online-Sprechstunden für 2019 geplant

So würden Pflegekräfte und Ärzte in Deutschland mittlerweile mehr als ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit der Dokumentation ihrer Arbeit verbringen – Zeit, die nicht für die Versorgung der Patienten zur Verfügung steht. Digitale Angebote und Prozesse wie Online-Terminvergabe, eine digitale Patientenakte, Telemedizin, aber auch Automatisierungen und Robotik sollen deshalb Mitarbeiter und Patienten erheblich entlasten. Darüber hinaus wurde 2018 in allen Hamburger Asklepios Kliniken die digitale Patienakte eingeführt, bis 2021 soll diese selbstverständlich sein. Im aktuellen Geschäftsjahr sollen zudem Online-Sprechstunden eingeführt werden.

Kooperation mit Startups intensivieren

Im Zuge der Digitalisierung des Unternehmens will Asklepios die Zusammenarbeit mit Ärzten, wissenschaftlichen Einrichtungen und Startups intensivieren. Hierbei sollen gemeinsam eigene Dienstleistungen und Produkte, z. B. Softwarelösungen zur Vor- und Nachsorge in bestimmten Fachdisziplinen, entwickelt werden.
sb/kk

Quelle und weitere Informationen
www.asklepios.com

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