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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

UKE baut neues Herz- und Gefäßzentrum

Bürgerschaft bewilligt Neubau am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Kühne-Stiftung fördert Forschungsprogramm mit 12 Millionen Euro

388 Betten, mehr Behandlungsräume, neun Operationssäle und neun Herzkatheterlabore: Auf dem Campus der Universitätsklinikums Hamburg-Eppedorf entsteht ein Klinikneubau für Patienten mit Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall. In vier Jahren sollen voraussichtlich die ersten Patienten einziehen. Die Hamburger Bürgerschaft stimmte dem Neubau des Herz- und Gefäßzentrums Ende September zu.

Universitätsmedizin soll gestärkt werden

„Das universitäre Herzzentrum genießt international einen erstklassigen Ruf“, sagt Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher. Mit dem Neubau werde die Leistungsfähigkeit und Entwicklungsmöglichkeit des Zentrums verbessert. „Dies ist ein wichtiger Schritt in der Strategie des Senats, die Universitätsmedizin als wichtigen Teil der Wissenschaft in Hamburg zu stärken und auszubauen.” Der Klinikneubau ist Teil des Zukunftplans 2050. Er wurde von der Stadt Hamburg mit dem Ziel beschlossen, den UKE-Campus weiter zu strukturieren und die Bebauung zu verdichten.

Forschung zu Herz- und Kreislauferkrankungen mit 12 Millionen Euro gefördert

Ab dem 1. Oktober werden Herz- und Kreislauferkrankungen am UKE im Rahmen des Forschungsprogramms zur Erbgutentschlüsselung untersucht. Die Kühne-Stiftung fördert das Programm mit 12,5 Millionen Euro. Die genetischen Bioproben von 9.000 gesunden Probanden und Patienten des UKE sollen so entschlüsselt und erforscht werden. „Ziel des Projekts ist es, durch Früherkennung und neue Therapieansätze die Heilungschancen von Erkrankten spürbar zu verbessern“, erklärt Katharina Fegebank, Hamburgs Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung.

Finanzierung über das Mieter-Vermieter-Modell

Die Finanzierung des Klinikneubaus soll über das Mieter-Vermieter-Modell realisiert werden: Das Tochterunternehmen des UKEKlinik Facility-Management Eppendorf” (KFE) soll die Gebäude im Auftrag einer noch zu gründenden Objektgesellschaft bauen. Die Gesellschaft vermietet die Räume an das UKE, das für die Miete einen Zuschuss von der Stadt erhält.
mt/sb

Quelle und weitere Informationen:
Pressemitteilung Neubau
Pressemitteilung Forschungsprogramm
UKE Zukunftsplan 2050
UKE

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