Forschung in Hamburg - © www.mediaserver.hamburg.de/Norgenta
ARMIHN entwickelt ein Managementkonzept zu einem Infektionsausbruch am Hafen © www.mediaserver.hamburg.de/Geheimtipp Hamburg

Projekt zur Bewältigung von Massenerkrankungen im Hafen

Medizinische Versorgung und Infektionsschutz: Interdisziplinäres Forschungsprojekt ARMIHN widmet sich Infektionskrankheiten mit vielen Betroffenen

18.000 See- und Binnenschiffe legen jährlich in Hamburg an, teilweise mit mehreren tausend Passagieren. Dies verursacht ein hohes Risiko von Ausbrüchen gravierender Infektionskrankheiten. Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts ARMIHN (Adaptives Resilienz Management im Hafen) soll in den kommenden zwei Jahren ein Managementkonzept zu Infektionsausbrüchen im Hafen erarbeitet werden. An dem Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, sind seitens der Hamburger Gesundheitsbehörde das Hamburg Port Health Center (HPHC) des Instituts für Hygiene und Umwelt sowie das Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM) beteiligt.

Kommunikation bei Infektionsausbrüchen am Hafen

„Für einen reibungslosen Ablauf bei Großschadenslagen brauchen wir unbedingt eine effiziente Kommunikation unter den Einsatzkräften”, berichtet Prof. Dr. Volker Harth, Direktor des Zentralinstituts für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin. Daher sei unter anderem die Weiterentwicklung einer entsprechenden Tablet-basierten Software im Rahmen von ARMIHN geplant. Darüber hinaus sind die Universitätsmedizin Greifswald – Klinik und Poliklinik für Unfall-, Wiederherstellungschirurgie und Rehabilitative Medizin und die Berufsfeuerwehr Hamburg an dem Forschungsprojekt beteiligt.
cf/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de

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