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Neuer Modellstudiengang UKE © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Neuer Modellstudiengang für Zahnmedizin am UKE

Ausbildung für Zahnärzte wird noch praxisbezogener

Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist der neue Modellstudiengang iMed Dent gestartet: Die Erstsemester, die Anfang Oktober ihr Zahnmedizinstudium begonnen haben, werden am UKE nach einem neuen Curriculum unterrichtet. Der Modellstudiengang will verstärkt ein fachübergreifendes Lernen und einen frühen Patientenkontakt fördern. Angelehnt ist iMed Dent an den Medizinmodellstudiengang iMed, der bereits 2012 eingeführt wurde. Unterstützt wird die Entwicklung und Implementierung des neuen Lehrplans mit 660.000 Euro von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung.

Theorie und Praxis eng verzahnt

Das neue Curriculum soll die praktisch-klinischen und theoretischen Lerninhalte von Anfang an eng verzahnen und gleichzeitig an die medizinische Forschung angebunden sein. „Nach der Einführung des erfolgreichen und beliebten Modellstudiengangs für Medizin profitieren jetzt auch angehende Zahnärztinnen und Zahnärzte am UKE von einer Ausbildung auf dem bundesweit neuesten Stand. Dazu zählt, dass neben den zahnmedizinischen Grundlagen und Fertigkeiten auch der Erwerb kommunikativer Kompetenzen auf dem Lehrplan steht“, so Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung.

Fachübergreifendes Lernen und früher Patientenkontakt

Bei den Studieninhalten wird großer Wert auf fachübergreifendes Lernen gelegt: So lernen die angehenden Zahnärzte zum Beispiel die Zusammenhänge zwischen Erkrankungen des Zahnfleischs und Diabetes oder Herzerkrankungen. Wichtige Bestandteile des neuen Lehrplans sind außerdem Kommunikationstrainings und ein früher Patientenkontakt: Ab dem fünften Semester werden die Studierenden in den Umgang mit Patienten einbezogen. Die Regelstudienzeit von Imed Dent beträgt fünf Jahre sowie ein Examenssemester.
js/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.uke.de
www.hamburg.de

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