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Forschung am UKE © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Neue Fachkräfte für Gesundheitsberufe in Hamburg

So will die Akademie des UKE die Integration internationaler Fachkräfte in den Hamburger Arbeitsmarkt fördern

Im” Gesundheitssektor und in der Pflege besteht in der Bundesrepublik, auch in Hamburg, bereits heute ein hoher Fachkräftebedarf, der wahrscheinlich künftig weiter zunehmen wird. Mit der Anpassungsqualifizierung der Akademie des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) können die Berufsabschlüsse zugewanderter Menschen anerkannt und durch Praxiserfahrung ergänzt werden. So will das Projekt dazu beitragen, ausreichend qualifiziertes Personal zu sichern und die Integration internationaler Fachkräfte in den Hamburger Arbeitsmarkt zu fördern – dieses Jahr nehmen insgesamt 100 Personen an der Maßnahme teil. Die Hamburger Arbeitssenatorin Dr. Melanie Leonhard und Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks besuchten kürzlich die Akademie des UKE.

Vorreiter in Norddeutschland

„Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in den wichtigen Berufen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Physiotherapie hilft das Projekt der Anpassungsqualifizierung Fachkräften mit ausländischen Abschlüssen, praxisnah eine Gleichwertigkeit ihrer mitgebrachten Berufsausbildungen zu erwerben”, sagt Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Mit ihrem jeweiligen kulturellen und sprachlichen Hintergrund seien die Zuwanderer zudem wichtige Ansprechpartner für ausländische Patienten in unserem Gesundheitssystem. Bereits 194 Fachkräfte haben die Anpassungsqualifizierung erfolgreich absolviert. Mit dieser Maßnahme nehme Hamburg eine Vorreiterrolle in Norddeutschland ein. Das Projekt werde vonseiten der Stadt mit 175.000 Euro gefördert, berichtet Prüfer-Storcks.
cf/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.uke.de

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