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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) - © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Mehr Geld für das UKE

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bekommt eine höhere Förderung für Forschung, Lehre und Krankenversorgung

Das UKE erhält in den kommenden Jahren mehr Geld von der Stadt. Neben 36 Millionen Euro zusätzlichen Mitteln für den Betrieb, also den Zuschüssen für Forschung und Lehre, bekommt das Klinikum jährlich 20 Millionen Euro mehr für Investitionen. Das Geld soll unter anderem in die Ausstattung des Medizin- und Zahnmedizinstudiums, in die Digitalisierung, in High-Tech-Geräte und technische Anlagen für die Forschung sowie in die Modernisierung der baulichen Infrastruktur fließen, teile die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung am Mittwoch mit.

Digitalisierung im Krankenhaus

Die vom UKE erbrachten Leistungen seien kostenintensiv und benötigen eine starke und moderne Infrastruktur, beispielsweise eine spezialisierte Labordiagnostik sowie eine Bildgebung mit modernsten medizinischen Großgeräten. Mit den nun bewilligten Geldern könne das UKE seinen Standard halten und weiter ausbauen. Zugleich sei ein Hauptschwerpunkt des UKE die Aus- und Weiterbildung von künftigen Medizinerinnen und Medizinern. Die zusätzlichen finanziellen Mittel sollen gezielt in die Ausbildung, wie beispielsweise kleinere Gruppen mit besseren Betreuungsrelationen, fließen.

Digitale Patientenakte

Als erstes Universitätsklinikum in Europa hat das UKE 2011 flächendeckend eine elektronische Patientenakte eingeführt, die einen papierlosen Klinikalltag ermöglicht. Die zentral gespeicherten Daten sind über ein reglementiertes und zertifiziertes Sicherheitssystem zu jeder Zeit und von jedem Ort im Klinikum von den am Behandlungsprozess beteiligten Ärztinnen und Ärzten, Therapeuten und vom Pflegepersonal aufrufbar. Mithilfe der gestiegenen Finanzmittel könne dieses System in den kommenden Jahren modernisiert und in dem Bereich Telemedizin weiter ausgebaut werden, so das UKE.

Führendes Zentrum der Medizin

„Alle Hamburgerinnen und Hamburger sollen eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau erhalten, wenn sie diese benötigen. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist bereits ein in vielen Bereichen führendes Zentrum der wissenschaftlichen Medizin in Europa. Der Senat will die weitere Entwicklung exzellenter Forschung, Lehre und Krankenversorgung im UKE fördern und damit den Gesundheitsstandort Hamburg stärken“, so Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.uke.de

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Das 1889 gegründete UKE ist eine der modernsten Kliniken Europas und mit fast 11.000 Mitarbeitern der drittgrößte Arbeitgeber in Hamburg. Gemeinsam mit dem Universitären Herzzentrum Hamburg und der Martini-Klinik verfügt das UKE über mehr als 1.730 Betten und behandelt pro Jahr rund 472.000 Patienten. Zu den Forschungsschwerpunkten des UKE gehören die Neurowissenschaften, die Herz-Kreislauf-Forschung, die Versorgungsforschung, die Onkologie sowie Infektionen und Entzündungen.

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