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Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Gutes Zeugnis für Hamburger Krankenhäuser

Zweite bundesweite Datenerhebung zur Behandlungsqualität bescheinigt 23 geprüften Krankenhäusern der Stadt „ausnahmslos gute Ergebnisse"

Bei der bundesweiten Erhebung von ‚Planungsrelevanten Qualitätsindikatoren’ (PlanQI) für das Jahr 2018 schnitten die insgesamt 23 geprüften Krankenhäuser der Stadt „besonders gut” ab. Es wurden keine statistischen Auffälligkeiten festgestellt. Seit dem 1. Januar 2017 wird diese Untersuchung im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von den Krankenhäusern für elf definierte Qualitätsindikatoren durchgeführt – in den Bereichen Geburtshilfe, gynäkologische Operationen und Brustkrebschirurgie. Grundlage dafür ist das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG). Die Ergebnisse sollen den Planungsbehörden der Bundesländer die Möglichkeit eröffnen, die Qualität der medizinischen Versorgung bei der Krankenhausplanung vergleichbar mit zu berücksichtigen.

23 Hamburger Krankenhäuser auf dem Prüfstand

In Hamburg wurden alle elf geburtshilflichen Abteilungen der Plankrankenhäuser sowie alle Plankrankenhäuser, die gynäkologische Eingriffe und Brustkrebsoperationen durchführen, in die Prüfung mit einbezogen. Insgesamt wurden 23 Krankenhäuser der Stadt geprüft, unter anderem das Universitätsklinikum Eppendorf, das Katholische Marienkrankenhaus und verschiedene Asklepios Kliniken in Hamburg.

Qualitätsindikatoren sollen Patientengefährdung messbar machen

Im Auftrag des G-BA sammelten die Krankenhäuser für elf definierte Qualitätsindikatoren in der Geburtshilfe (fünf Indikatoren), bei gynäkologischen Operationen (drei Indikatoren) und in der Brustchirurgie (drei Indikatoren) bundesweit einheitlich Daten. Diese wurden zentral durch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) bewertet. Die ausgewählten Indikatoren sollen es ermöglichen, eine Patientengefährdung belastbar messen zu können. Ein Qualitätsindikator ist beispielsweise, dass in der Brustkrebschirurgie erkranktes Gewebe, das zuvor über Ultraschall- oder Röntgenkontrolle markiert wurde, während der Operation untersucht wird.
js/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.g-ba.de
www.hamburger-krankenhausspiegel.de
www.iqtig.org
Qualitätsreport des IQTIG

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