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Illumination im Weltkulturerbe Speicherstadt © HHLA / Engel & Gielen

Weltkulturerbe Speicherstadt leuchtet ab 2020 mit Ökostrom

Die Lichtinstallation zwischen Oberhafen und Baumwall wird ab dem Jahreswechsel mit erneuerbarer Energie versorgt

Zur Dämmerung verwandeln täglich rund 1.500 Leuchten die historische Hamburger Speicherstadt in ein leuchtendes Kunstwerk. Ab dem 1. Januar 2020 wird die unverkennbare Lichtinstallation zwischen Oberhafen und Baumwall mit klimafreundlichem Ökostrom betrieben. Diese zieht bereits seit fast 20 Jahren Einheimische und Touristen gleichermaßen an. Mit diesem Schritt will der Verein Lichtkunst-Speicherstadt die Klimaschutzbemühungen der Stadt Hamburg unterstützen.

UNESCO-Welterbe mit nachhaltiger Illumination

„Angefangen haben wir mit besonders stromsparenden Leuchten. Seit zehn Jahren setzen wir energieeffiziente, wartungsarme und langlebige LED-Leuchten ein“, sagt Dr. Roland Lappin, Vorstand des Vereins Licht-Kunst-Speicherstadt sowie Finanz- und Immobilienvorstand der Hamburger Hafen und Logistik AG. Das Unternehmen entwickle die denkmalgeschützte und zum UNESCO-Welterbe gehörende Speicherstadt. Durch das nachhaltige Quartiersmanagement der HHLA habe sich die Speicherstadt vom „einst weltgrößten Lagerhauskomplex” zu einem lebendigen, innerstädtischen Quartier entwickelt. Nun soll das Lichtkunstprojekt vollständig klimaneutral betrieben werden.

Die gemeinnützige Organisation Licht-Kunst-Speicherstadt wurde 2000 in einer gemeinsamen Initiative von Unternehmen, Privatpersonen, der HHLA und dem Hamburger Senat gegründet. Der Verein verwandelt mit seinen Mitgliedern, Sponsoren und Partnerschaften die Speicherstadt ab Dämmerung bis kurz nach Mitternacht in ein leuchtendes Kunstwerk.
js/sb/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hafen-hamburg.de
www.lichtkunst-speicherstadt.de
www.hhla.de

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