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Preisträger des German Renewables Awards 2018 - © EEHH GmbH

Verleihung des 7. German Renewables Awards 2018

Herausragende technische und journalistische Arbeiten zur Energiewende wurden während der WindEnergy Hamburg 2018 ausgezeichnet

Ob eine schnelle und wirtschaftliche Verlegung von Stromkabeln, die sinnvolle Nutzung industrieller Abwärme oder die Reduzierung von Leistungsverlusten in Windparks: Alles überzeugende Arbeiten zur Energiewende, die am Mittwoch (26.09.) im Rahmen einer Galaveranstaltung im Intercity Hotel Dammtor vom Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) mit dem siebten German Renewables Award 2018 ausgezeichnet wurden. Die Siegerarbeiten für die vier Kategorien hatte im Vorfeld eine hochkarätige achtköpfige Jury ausgewählt.

„Die Firmen und Personen, die hier heute ausgezeichnet werden, haben einerseits große Bedeutung für die Entwicklung und weiteren Ausbau der Windenergie und zeigen andererseits auch, dass es bei der Energiewende mehr und mehr um eine Systembetrachtung geht”, sagt Jan Rispens, Geschäftsführer des Cluster EEHH. “Uns freut die große Bandbreite und hohe Qualität des Wettbewerbs.“

Verbesserungen und Innovationen

Wie Kabel für Übertragungsnetze schnell und wirtschaftlich verlegt werden können, zeigte die AGS-Verfahrenstechnik GmbH in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Stade. Das Verfahren verzichtet unter anderem auf Erdarbeiten. Für diese Idee gab es den German Renewables Award 2018 in der Kategorie „Produktinnovation des Jahres“. Einen weiteren entscheidenden Beitrag zur Hamburger Wärmewende habe das Sieger-Projekt der Aurubis AG in der Rubrik „Projekt des Jahres“ geleistet. Der Hamburger Kupferproduzent stellte die Kupferproduktion so um, dass ab Ende 2018 60Megawatt Abwärmeleistung genutzt wird um die HafenCity Ost zu versorgen. Auf diese Art sollen mehr als 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden.

Masterarbeit und Lebenswerk

Preisträgerin Laura Haffner entwickelte in ihrer Masterarbeit eine Methodik, die unter anderem Leistungsverluste innerhalb eines Windparks minimiert. Dafür wurde sie mit dem Award in der Rubrik „Studentenarbeit des Jahres Windenergie“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung in der Kategorie „Lebenswerk des Jahres Windenergie“ erhielt Prof. Dr. Robert Gasch, der 25 Jahre an der TU Berlin lehrte und ab 1986 das Polytechnical Institute in Xian, China, mit aufbaute. Eine ganze Generation von Ingenieuren hätten sein Standardwerk „Windkraftanlagen“ und seine Vorlesungen geprägt, so die Jury.

Neu: Journalistenpreis

Dieses Jahr wurde erstmalig der Journalistenpreis des EEHH-Clusters verliehen. Preisträger ist Marco Heuer vom NDR/Landesfunkhaus Niedersachsen. Seinen Fernsehbeitrag „Wie geht das? Ein Atomkraftwerk zurückbauen“ strahlte der NDR im April 2018 aus. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten der 2018 in „enorm weconomy“ erschienene Beitrag „Energiewende zum Mitmachen“ von Daniela Becker und der Artikel „Revolution auf dem Energiemarkt“ den Stefan Schultz im Sommer 2018 auf „Spiegel Online“ veröffentlichte. Neun Beiträge standen in der Kategorie „Journalistenpreis“ zur Auswahl.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.erneuerbare-energien-hamburg.de

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