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HAW Hamburg, Campus Berliner Tor © Jonas Fischer/HAW Hamburg

HAW wirbt 8,4 Millionen Euro für Bioplastik-Projekt ein

Die Europäische Union fördert Verbundprojekt zur Entwicklung von Bioplastik. HAW Hamburg ist Initiator. 22 internationale Partner beteiligt

Studien belegen, dass knapp 70 Prozent der rund 10 Millionen Tonnen Müll, die jährlich in die Weltmeere gespült werden, aus Plastik bestehen. Um diesem Problem entgegenzutreten, fördert die Europäische Union in ihrem Forschungsprogramm Horizon 2020 das Verbundprojekt Bioplasic Europe mit insgesamt 8,4 Millionen Euro. Das Vorhaben wurde von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) initiiert. Die HAW erhält davon als Konsortialführer knapp eine Million Euro. Insgesamt sind an dem Projekt 22 internationale Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden beteiligt. Das auf vier Jahre angelegte Forschungsprojekt soll voraussichtlich im Herbst 2019 starten.

Biobasierte Materialien auf Basis nachwachsender Rohstoffe

„Es reicht nicht mehr aus, den Plastikverbrauch zu reduzieren”, erklärt der an der HAW ansässige Projektkoordinator Prof. Walter Leal. „Dies ist zwar ein wichtiger Schritt, genauso aber müssen neuartige Plastikersatzstoffe hergestellt werden, und zwar mit biobasierten Materialien.” Das Partnerkonsortium will Probleme untersuchen, die mit der Behandlung und Entsorgung von Plastikabfällen einhergehen. Dazu sollen Innovationen im Bereich der Produktion von Bioplastik angestoßen werden. Dieses werde auf Basis nachwachsender Rohstoffe erzeugt, sei biologisch abbaubar und somit für die Fauna, Flora und die Gesundheit von Menschen weniger gefährlich, so der Projektkoordinator weiter.
cf/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.haw-hamburg.de

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