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Die Initiative Kehr.Wieder der Freien und Hansestadt Hamburg © Behörde für Umwelt und Energie

Hamburg sagt Plastikmüll den Kampf an

Hamburg unterzeichnete auf Eurocities Konferenz in Oslo eine Erklärung zur Reduzierung von Plastikabfällen

Hamburg sagt dem Plastikmüll den Kampf an und unterzeichnete dazu am Donnerstag (24.10.2019) auf der Eurocities Konferenz in Oslo eine entsprechende Erklärung. 20 weitere europäische Großstädte gehörten ebenfalls zu den Unterzeichnern der Erklärung, die vom Städtenetzwerk Eurocities gemeinsam mit der diesjährigen Europäischen Umwelthauptstadt Oslo erarbeitet wurde.

Damit sagen die Städte zu, als städtische Verwaltung mit gutem Beispiel voranzugehen und für die Entwicklung von kommunalen Strategien zur Reduzierung von Plastikmüll zu sorgen. Ziel ist es, Wirtschaft und Industrie zum Umdenken weg von Einwegkunststoffen zu nachhaltigen Produkten anzuregen und Bürgerinnen und Bürger für die Problematik zu sensibilisieren. Neben Oslo haben unter anderem auch Kopenhagen, Helsinki, Porto, Florenz und Turin unterzeichnet.

Verwaltungen könnten Vorbild sein

Hamburg setzte sich auch schon vor der Unterzeichnung mit laufenden Projekten gegen den Plastikabfall ein. „Ich freue mich, dass Hamburg mit in der Reihe jener steht, die sich konkret für die Reduzierung von Kunststoffprodukten einsetzen. Denn als große Einzelabnehmer können öffentliche Verwaltungen eine führende Rolle spielen, indem sie nachhaltige Alternativen kaufen und auf Kunststoffprodukte verzichten“, so Jens Kerstan, Hamburgs Senator für Umwelt und Energie.

Die Umweltbehörde setze sich mit der Kehr.Wieder-Aktion für die Verwendung von Mehrweg-Coffee-to-go-Bechern ein; mit dem Netzwerk Green Events werden derzeit Leitlinien für nachhaltige Großveranstaltungen erarbeitet, in dem es unter anderem um ein Mehrweg-Gebot und die Vermeidung von Plastikmüll geht.

Geht doch

Das Futur 2 Festival habe bewiesen, dass die Idee eines abfallarmen Festivals funktioniere. Mit dem Leitfaden für umweltfreundliche Beschaffung wurden ökologische Kriterien für den öffentlichen Einkauf geschaffen und das Verbot von dem Kauf von Einwegplastikflaschen. Der Leitfaden sei aber lange noch nicht ausreichend. Die Stadtreinigung kläre seit Jahren mit ihren Müllvermeidungskampagnen auf. So soll zum Beispiel die Zero-Waste-App helfen, den Alltag abfallarm zu gestalten.
js/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.sauberes.hamburg
www.stadtreinigung.hamburg
www.eurocities.eu

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