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Energiewende-Projekte aus Hamburg und der Metropolregion © www.mediaserver.hamburg.de/Ottmar Heinze

Bund fördert Energiewende-Projekte aus Hamburg

Zukunftstechnologien im Energiebereich: Zuschlag für insgesamt vier Vorhaben aus Hamburg und der Metropolregion

Hamburg hat sich erfolgreich am Ideenwettbewerb Reallabore der Energiewende beteiligt. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) unterstützt zwei Hamburger Projektanträge: das Norddeutsche Reallabor – Competence Center für Erneuerbare Energie und EnergieEffizienz der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und das Projekt IW3 – Integrierte WärmeWende Wilhelmsburg der Hamburg Energie GmbH. In der Metropolregion konnten sich die Vorhaben Dow Stade – GreenMeOH in Stade und ReWest – Reallabor Westküste100 der Raffinerie Heide GmbH behaupten. In den Reallaboren sollen zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt werden. Zentrales Thema des Wettbewerbs war CO2-armer Wasserstoff.

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur klimafreundlichen Stadt

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie, sagt: „Die Auswahl belegt einmal mehr Hamburgs Vorreiterrolle für innovative Energiewendeprojekte.“ So hätten die Projekte von Hamburg Energie und dem Norddeutsche Reallabor das Zeug, deutschlandweit zum Musterbeispiel für Wärme- und Energiewende in städtischen Räumen zu werden.

So ist Wilhelmsburg ein Pilotprojekt geplant, bei dem Haushalte in Zukunft mit Erdwärme beheizt werden. Das Reallabor der HAW setzt auf die Erforschung von Sektorenkopplung und Wasserstoff. Dabei will es auf das Großprojekt NEW 4.0 aufbauen. In der Metropolregion Hamburg soll im Rahmen des Vorhabens Dow Stade – GreenMeOH ein industrieller Kraftwerksprozess dekarbonisiert und das gewonnene CO2 genutzt werden. Das Reallabor Westküste 100 konzentriert sich wiederum darauf, mithilfe eines Elektrolyseurs Strom aus Wind in Wasserstoff umzuwandeln. Dieses soll weitergeleitet und u. a. zur Produktion von CO2-neutralem Kraftstoff genutzt werden.

Wasserstoff und energieoptimierte Quartiere im Fokus

Beim Ideenwettbewerb des BMWI haben 90 Konsortien mit mehr als 500 Akteuren ihre Vorschläge zu den Themen Sektorkopplung und Wärmewende eingereicht. Konkret standen Wasserstoff- und Speichertechnologien sowie energieoptimierte Quartiere im Fokus. Nun können die Projekte aus Hamburg und der Metropolregion die notwendigen Förderanträge stellen.
sb/kk

Quelle und weitere Informationen
www.hamburg.de
www.bmwi.de

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