Hamburg-News-Erneuerbare-Energie-Windrad-Feld
Hamburg zählt zu den grünsten Städten der Welt - © www.mediaserver.hamburg.de/Aufwind-Luftbilder.de

UmweltPartnerschaft Hamburg mit neuen Schwerpunkten

Die 2003 geschlossene Partnerschaft zwischen Senat und Wirtschaft steht für freiwilligen betrieblichen Umweltschutz. Das Programm wurde bis 2023 verlängert

Laut einer Studie des Reiseportals Travelbird zählt Hamburg zu den grünsten Großstädten der Welt. In einem internationalen Ranking von 50 beliebten Metropolen schafft es die Hansestadt mit Platz 9 als einzige deutsche Stadt in die Top 10. So stehen in der Elbmetropole jedem Einwohner rund 114 Quadratmeter Grünfläche zur Verfügung. Von insgesamt 755 Quadratkilometern Stadtfläche gelten 540 Quadratkilometer als Grünfläche. Dies zeigt einmal mehr, wie schützenswert die grüne Seele Hamburgs ist.

Ein wichtiges Projekt, das sich für den freiwilligen Umweltschutz einsetzt, ist die UmweltPartnerschaft Hamburg. Diese verbindet seit 2003 Ökonomie und Ökologie und feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum. Ende März wurde die nachhaltige Partnerschaft um weitere fünf Jahre verlängert und neue Schwerpunkte gesetzt.

Digitalisierung, Green Port und nachhaltige Beschaffung

Die Träger der Umweltpartnerschaft Hamburg sind der Senat und die Wirtschaft – vertreten durch die Handelskammer, die Handwerkskammer, den Industrieverband und den Unternehmensverband Hafen Hamburg. Dabei ist vor allem eines wichtig: freiwilliger betrieblicher Umweltschutz soll sich rechnen.

Zukünftig sollen aktive Partner, die kontinuierlich Leistungen im Umweltschutz erbringen, mit ihrem Engagement stärker sichtbar gemacht werden. Zudem soll es ein neues Qualitätssiegel geben. Bereits in den vergangenen Jahren spielten Themen, wie Energiewende und Ressourceneffizienz, eine große Rolle. Ab sofort werden diese durch neue Schwerpunkte, wie Digitalisierung, Green Port, Wärmewende und nachhaltige Beschaffung, ergänzt. Für die Finanzierung betrieblicher Umweltmaßnahmen stehen diverse Förderprogramme bereit, über die die Umweltpartner genau informiert werden.

Umweltschutz braucht Überzeugung und Unternehmergeist

Tobias Bergmann, Handelskammer-Präses, erklärt: „Wir wollen die Umweltpartnerschaft noch bekannter machen, noch mehr Mitgliedsunternehmen gewinnen und damit noch mehr Breitenwirkung entfalten. Mit unserem Engagement wollen wir nachweisen, dass Umweltschutz nicht unbedingt gesetzlichen Vorgaben braucht. Umweltschutz braucht vor allem Überzeugung und Unternehmergeist. Die Umweltpartnerschaft ist hierfür das richtige Mittel.“ Derzeit engagieren sich rund 1.100 Unternehmen und Institutionen im Netzwerk, darunter Hermes Germany mit Hauptsitz in Hamburg, die S-Bahn Hamburg und die Asklepios Kliniken. Insgesamt gibt es etwa 740 aktive Partner, die seit 2013 konkrete Leistungen für mehr Umwelt- und Klimaschutz vorweisen können. Dazu zählen z. B. Maßnahmen zur Energieeffizienz, Dämmung, Solaranlagen oder Filter.
sb/kk

Quelle und weitere Informationen
www.hamburg.de/umweltpartnerschaft

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.