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NXP Chip - © Korff & van Mierlo

NXP investiert am Traditionsstandort Hamburg

Neubau mit 8.000 Quadratmeter für neue Büroarbeitsplätze. Mitarbeiterzahl seit 2009 verdoppelt auf 330

Baubeginn für den Neubau soll im nächsten Jahr sein. Auf 8.000 Quadratmetern sollen Büros und Arbeitsplätze für bis zu 550 Mitarbeiter entstehen. Derzeit sind bei NXP 330 Mitarbeiter beschäftigt. Geplant sind bis Ende 2015 weitere 130 Neueinstellungen. Insgesamt beschäftigt NXP in der Hansestadt 1.700 Menschen.

Führend bei Sicherheits-Chips

Mit einem Marktanteil von 48 Prozent im Jahr 2013 (2012: 32 Prozent) ist NXP Semiconductors N.V. der weltweit wichtigste Lieferant von Sicherheitschips in Bezahlkarten. In ihrem kürzlich veröffentlichten „Payment and Banking Cards Report – 2014” prognostiziert die IHS, eines der weltweit führenden Analystenhäuser, ddem Unternehmen zum Jahr 2019 ein weiter anhaltendes Marktwachstum und geht auch für den kommenden Fünfjahreszeitraum von einem steigenden Einsatz von Sicherheitschips in Bezahlkarten aus. Weltweit sind heute knapp zehn Milliarden Kredit- und Guthabenkarten in Umlauf, von denen ungefähr die Hälfte mit einem Sicherheitschip ausgerüstet ist. Fast jeder zweite Chip in diesen “EMV-Karten” stammt dabei von NXP. Insgesamt erwirtschaftete das weltweit agierende Unternehmen mit Niederlassungen in mehr als 25 Ländern 2013 einen Umsatz von 4,82 Milliarden US-Dollar.

Traditionsreicher Standort

Schon 1953 begann bei NXP Semiconductors in Hamburg in der damaligen Radioröhrenfabrik GmbH Hamburg die Produktion von Halbleiterbauelementen. Mit der Weiterentwicklung der Halbleitertechnologie wuchs auch im Laufe der Zeit das Produktportfolio, angefangen bei Kleinsignaldioden und -transistoren bis hin zu Sensoren, Integrated Discretes und Integrated Circuits (ICs). Heute gilt as Hamburger Werk als weltweit größte Fertigungsstätte für Diskrete Halbleiter.

Mit Produkten in CMOS-, BiCMOS-, und Bipolar-Technologie konnte sich NXP eine Schlüsselstellung für Applikationen in der Unterhaltungselektronik, Kommunikation und im Automobil erarbeiten Im vergangenen Jahr haben etwa 70 Milliarden einzelne Bausteine die Fab verlassen: Annähernd ein Viertel aller weltweit verkauften Dioden und Transitoren stammen aus der Hamburger Wafer-Fabrik.
him

Quelle und weitere Informatoinen:
www.nxp.com

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