Titel Tourismus neu
Telemichel bald wieder offen - © www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier

Wiedereröffnung des Telemichels

Deutsche Funkturm GmbH, Bund und Stadt vereinbaren Kosten- und Aufgabenteilung bei der Sanierung des Heinrichz-Hertz-Turms

In einem Letter of Intent haben sich die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG), die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Hamburger Senat auf die konkrete Kosten- und Aufgabenteilung bei der Sanierung der öffentlich zugänglichen Bereiche des Hamburger Fernsehturms verständigt. Die Vorbereitungen zur Wiedereröffnung des Heinrich-Hertz-Turms – des Telemichels – gehen damit in die nächste Phase. „Mit der Sanierung und Wiedereröffnung des Fernsehturms wird dieses beeindruckende Denkmal der Technik- und Architekturgeschichte endlich wieder seiner ursprünglichen Doppelfunktion als Fernmelde- und Aussichtsturm im Herzen der Stadt gerecht. Hamburg wird so wieder um eine Attraktion reicher“, sagte Kultursenator Dr. Carsten Brosda.

Plattformen bald wieder für Besucher geöffnet

Mit Abschluss der Vereinbarung wird die Grundlage für das weitere Verfahren und die Arbeitsteilung bei dieser großen gemeinsamen Denkmalschutzmaßnahme von Bund und Land Hamburg gelegt. Seit 2001 ist der Turm für Besucher nicht mehr zugänglich. Nun sollen beide Plattformen saniert und wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Hierzu sind auch umfangreiche Arbeiten am Turmschaft und an der Aufzugstechnik des Turms erforderlich. Außerdem soll ein Eingangsgebäude am Fuß des Turms gebaut werden.

Hamburg trägt die Hälfte der Investitionen

Grundlage für die aktuellen Verhandlungen waren die im Bundeshaushalt vorgesehenen Mittel von insgesamt rund 18,5 Millionen Euro für das Projekt. Die Freie und Hansestadt hatte im Gegenzug signalisiert, Kosten in gleicher Höhe für die erforderlichen Arbeiten bereitzustellen. Diese Vereinbarung wurde nun schriftlich bestätigt. Vorbehaltlich einer Zustimmung der Hamburgischen Bürgerschaft finanzieren Bund und Stadt in der jeweils genannten Höhe die baulichen Maßnahmen am Turm. Kosten, die über diese im Rahmen einer Machbarkeitsprüfung ermittelte Summe hinausgehen, trägt die DFMG.

Im Rahmen der Vereinbarung verpflichtet sich die DFMG zudem, den Turm mindestens 20 Jahre offen zu halten. Ein geeigneter Betreiber für die öffentlichen Bereiche wird durch die DFMG im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens ermittelt.
bkr

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/presse

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