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Hamburger Tourismuswirtschaft startet mit Quartalsrekord ins Jahr

Wachstumstrend aus dem Ausland setzt sich fort - die meisten Gäste kamen aus Großbritannien

In den ersten drei Monaten des Jahres konnte Hamburg 2,3 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste zählen. Die Hansestadt verzeichnet damit einen Zuwachs von 3,2 Prozent im ersten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch der deutliche Wachstumstrend aus dem Ausland setzt sich fort: Die Übernachtungen von ausländischen Gästen erhöhten sich um 7,5 Prozent. Übernachtungen von Inländern in Hamburg nahmen um 2,1 Prozent zu.

Konstanter Wachstumsmotor

„Der Hamburger-Tourismus bleibt ein konstanter Wachstumsmotor. Die Attraktivität der Stadt nimmt durch zahlreiche Initiativen und Investitionen kontinuierlich zu, es vergeht kaum ein Monat ohne prägende Meilensteine. Die dadurch entstehenden Kommunikationsanlässe nutzt die Hamburg Tourismus GmbH (HHT) für eine stetige Intensivierung der Marketingaktivitäten im In- und Ausland“, sagt Dietrich von Albedyll, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH. Die Aufbruchstimmung ziehe immer weitere Kreise und zeige sich in den Übernachtungszahlen insbesondere von ausländischen Gästen, so Albedyll weiter.

Die meisten Gäste aus Großbritannien

Im ersten Quartal zeigt Hamburg ein stabiles Wachstum von 3,2 Prozent bei 2,3 Millionen Übernachtungen. Davon entfielen 1,8 Millionen Übernachtungen auf das Inland (+ 2,1 Prozent) und rund 492.000 auf das Ausland (+ 7,5 Prozent). Die meisten Gäste aus dem Ausland kamen aus Großbritannien (54.500 Übernachtungen, ein Zuwachs von 2 Prozent zum Vorjahresquartal), Dänemark (51.700, + 5,7 Prozent), Österreich (34.100, +3,7 Prozent), Schweiz (33.500, + 5,9 Prozent) und den USA (31.200, + 10,1 Prozent).

Ferienzeiten beeinflussen die Zahlen

Im Januar und Februar konnten die Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Im März hingegen zählte Hamburg nach 59 Einzelmonaten mit Rekordzuwächsen erstmals wieder einen leichten Rückgang bei den Übernachtungen. Insgesamt wurden rund 904.500 Übernachtungen in den Hamburger Beherbergungsbetrieben verzeichnet, im März 2013 waren es 917.000. Hauptgrund ist der Zeitpunkt der Osterferien, die in diesem Jahr komplett im April lagen, im Vorjahr dagegen zum Teil im März. Für die Gäste bot sich daher kein verlängertes Wochenende im März an, um Kurzurlaubsreisen zu unternehmen.

Bundesweite Zahlen

Diese Begründung zeigt sich mit wenigen Ausnahmen auch für andere Metropolen und den Deutschland-Tourismus insgesamt. Im März 2014 wurden in Deutschland 27,9 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste gezählt. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, war dies ein Minus von 2 Prozent gegenüber März 2013.
Im ersten Quartal 2014 blieb die Zahl der Gästeübernachtungen mit 73,3 Millionen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nahezu unverändert. Davon entfielen 60,0 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (– 1 Prozent) und 13,3 Millionen auf ausländische Gäste (+ 5 Prozent).

Hamburg vor Berlin und München

Im Vergleich mit anderen Metropolen in Deutschland liegt Hamburg mit dem Quartalsergebnis im Mittelfeld und noch vor Berlin (+ 3,1 Prozent) oder München (+ 0,9 Prozent). An der Spitze stehen aktuell Frankfurt (+10,6 Prozent), Stuttgart (+7,8 Prozent) und Düsseldorf (+7 Prozent).

Optimistischer Ausblick

„Das moderate Wachstum lässt uns weiter optimistisch auf das Tourismusjahr und die Zukunft blicken. Die neue EasyJet-Basis wird im Zusammenspiel mit dem weiteren Ausbau des Auslandsmarketings der HHT eine deutliche Nachfragesteigerung in zahlreichen Auslandsmärkten erzeugen. Auch Veranstaltungen wie beispielsweise das 1. Internationale Musikfest Hamburg, die Taufe von Mein Schiff 3 oder die Hamburg Cruise Days bringen Hamburg ins Gespräch und zahlreiche Gäste in die Stadt. Im Verlauf des Jahres werden zudem neun neue Hotels mit mehr als 3.200 Betten eröffnen. Diese Angebotserweiterung wird dazu führen, dass die hohe Nachfrage nach Hamburg noch besser bedient werden kann“, so Dietrich von Albedyll.

Quelle:
www.hamburg-tourismus.de

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