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Stadt schafft Grundlage für den Betrieb der Elbphilharmonie

Zusätzliche Mittel für Freie Musikszene, Elbjazz und Ensemble Resonanz zur Stärkung der Musikstadt Hamburg

Zur Eröffnung der Elbphilharmonie Hamburg am 11. und 12. Januar 2017 hat der Senat jetzt die Grundlage für den künstlerischen Spielbetrieb und den Betrieb der öffentlichen Plaza geschaffen. Zudem hat der Senat beschlossen, künftig die Musikstadt Hamburg mit zusätzlichen Mitteln für die vielfältige Freie Musikszene, das Festival Elbjazz und das Ensemble Resonanz zu stärken. Die Eröffnungsphase soll zudem dafür genutzt werden, mit einer begleitenden Marketingkampagne gerade auch international verstärkt für die Stadt Hamburg und ihr neues Wahrzeichen zu werben.

Ein offenes Haus für alle

„Der Bau der Elbphilharmonie macht weiter sehr gute Fortschritte, sodass wir in den letzten Monaten die Grundlagen für die Eröffnung und den späteren Betrieb legen konnten. Mit dem Beschluss des Senates haben wir die Grundlage für ein deutlich ausgebautes Musikvermittlungsangebot gelegt und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Musikstadt Hamburg gegeben”, so Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler. “Die Elbphilharmonie wird nicht nur eines der besten Konzerthäuser der Welt, sondern auch ein lebendiger Ort der musikalischen Begegnung und ein für alle offenes Haus.“

Neue Impulse für den Standort

Thorsten Kausch, Geschäftsführer Hamburg Marketing: „Das internationale Marketing für die Elbphilharmonie wird die globale Wahrnehmung Hamburgs und Deutschlands stärken und dem leistungsfähigen und lebenswerten Standort neue Impulse geben. Das Konzerthaus wird für Hamburg – vergleichbar mit dem Sydney Opera House, dem Eiffelturm in Paris oder dem Brandenburger Tor in Berlin – ein Wahrzeichen mit Alleinstellung, das die Attraktivität der Stadt weiter erhöhen wird.“

Planungen konkretisiert

Der Senat hat die bisherigen Planungen aus dem Jahr 2007 überarbeitet und an die aktuellen Entwicklungen angepasst. Neben den eigenen hochkarätigen Konzertveranstaltungen wird die HamburgMusik das Musikvermittlungsangebot in der Elbphilharmonie deutlich ausweiten. Der Senat hatte versprochen, dass jedes Hamburger Schulkind künftig mindestens einmal ein Konzert in der Elbphilharmonie besucht haben soll. Um dieses Versprechen einzulösen, werden unter anderem die Aktivitäten der HamburgMusik und des Klingenden Museums zur Musikvermittlung künftig in sieben eigenen Räumen in der Elbphilharmonie zusammengefasst.

Eröffnungsprogramm im April

Für die Eröffnungsphase plant die HamburgMusik gemeinsam mit dem NDR Sinfonieorchester, dem Philharmonischen Staatsorchester, dem Ensemble Resonanz, der Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette und weiteren Partnern bis Anfang Juli 2017 über 200 Konzerte im Großen Saal und 100 Konzerte im Kleinen Saal mit insgesamt rund 450.000 verfügbaren Karten. Das Eröffnungsprogramm wird im April 2016 vorgestellt.

Für den künstlerischen Betrieb und die musikpädagogische Arbeit erhält die HamburgMusik künftig sechs Millionen Euro jährlich. Unter anderem um das größere Angebot in der Anfangsphase finanzieren zu können erhält sie zudem einmalig fünf Millionen Euro. Bereits Anfang November 2016 wird die öffentliche Plaza der Elbphilharmonie für die Hamburgerinnen und Hamburger und ihre Gäste geöffnet.

Weitere Förderung der Musikszene in Hamburg

Mit der Elbphilharmonie baut Hamburg auf eine lange Musiktradition und eine vielfältige Musikszene auf. Der Senat hat daher heute zudem beschlossen, die Musikstadt Hamburg weiter zu fördern. Hierzu wird zum einen das Internationale Musikfest Hamburg, an dem zahlreiche Akteure der Hamburger Musikszene beteiligt sind, künftig jährlich mit einer halben Million Euro unterstützt. Zudem erhält das Elbjazz Festival ab 2017 jährlich 200.000 Euro und wird enger an die Elbphilharmonie angebunden. Zur Förderung der Freien Musikszene wird ein Musikstadt-Fonds in Höhe von einer halben Million Euro neu aufgelegt. Die Förderung für das Ensemble Resonanz, das künftige Residenzensemble der Elbphilharmonie, wird zudem von 320.000 Euro auf 450.000 Euro im Jahr erhöht.

Mit der Eröffnung der Elbphilharmonie als einem der besten Konzerthäuser der Welt und künftigem neuen Wahrzeichen der Stadt bietet sich die einmalige Chance, auch die internationale Wahrnehmung Hamburgs deutlich zu stärken. Der Senat hat daher beschlossen, die Eröffnung der Elbphilharmonie zu nutzen, um in einem Zeitraum von Anfang 2016 bis Sommer 2017 auch international für die Stadt verstärkt zu werben. Dafür stellt der Senat zusätzliche Marketingmittel in Höhe von 10 Millionen Euro zur Verfügung.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.elbphilharmonie.de

Rückfragen der Medien:

Enno Isermann

Pressestelle der Kulturbehörde

Tel.: 040 / 428 24 – 207

enno.isermann@kb.hamburg.de

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