Titel Tourismus neu
Neue Top-Hotels für Hamburg  - © Michael Zapf The Westin Hamburg

Neue Top-Hotels für Hamburg

An die 30 Hotel-Neueröffnungen sind aktuell in Planung – von kreativ bis luxuriös. Eine exklusive Baustellenführung - und eine Übersicht

Hamburg ist Hafenstadt und zugleich eine der grünsten und lebenswertesten Großstädte Europas; die Hansestadt gilt als Shoppingparadies ´von luxuriös bis schräg` und ist nach New York und London die drittgrößte Musicalstadt der Welt – um nur einige Aspekte zu nennen, die Menschen aus aller Welt an Elbe und Alster locken.

Die Eröffnung der Elbphilharmonie am 11. und 12. Januar 2017 wird diesen Effekt weiter verstärken und Hamburgs Hotels noch mehr Gäste bescheren. „2015 konnten wir eine Zimmerauslastung von 78,3 Prozent verzeichnen, das ist ein Spitzenwert auf dem Niveau von London und Paris“, betont Michael Otremba, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH. 2016 werden 13 Millionen Übernachtungen und damit ein Zuwachs von 5 Prozent prognostiziert. Die konstante Nachfragesteigerung sorgt am Markt für Investoreninteresse und zahlreiche Hotelneubau-Projekte. Aktuell sind für die kommenden drei Jahre an die 30 Neueröffnungen in Planung, bzw. in verschiedenen Stadien der Umsetzung, mit einem Investitionsvolumen von gut einer Milliarde Euro. Darunter einige hochkarätige Projekte:

1: Wohnen in Hamburgs neuem Wahrzeichen

Der erste Paukenschlag bei Hamburgs aufregendsten Neueröffnungen gebührt dem Westin Hamburg, das am 4. November eröffnet und sich von der 7. bis zur Endetage im 20. Stock der Elbphilharmonie erstreckt. Gäste erreichen das Hotel über zwei Aufzüge direkt vom Erdgeschoss bzw. aus dem Parkhaus – oder über Europas längste Rolltreppe: Einem Tunnel aus Licht und Farben, der zur Plaza in 37 Metern Höhe führt und eine grandiose Aussicht bietet. Tassilo Bost, bost group berlin, ist verantwortlich für das ruhige, puristische Innendesign, das die Themen Sand, Luft und Wasser verbindet.

Dank bodentiefer Fenster in den 244 Zimmern und Suiten – mit 39 Suiten bietet das Westin aktuell die meisten Suiten in einem Hamburger Hotel – liegt Hotelgästen buchstäblich die ganze Stadt zu Füßen. Entspannt wird im 6. Stock, im 1.300 m²-großem Spa-Bereich mit einem der längsten Indoor-Hotelpools Hamburgs, und für Veranstaltungen steht eine fast 900 m² große Tagungsfläche zur Verfügung.

Im Restaurant im 7. Stock werden neben internationalen Köstlichkeiten auch SuperFoodsRX™-Gerichte serviert: Eine ausgewählte Kombination bestimmter Lebensmittel führt zu einem Synergieeffekt, der den Nährstoffgehalt der Mahlzeit erhöht. Küchenchef ist der international erfahrene Österreicher Martin Kirchgasser, die Gesamtverantwortung liegt in den Händen von Hoteldirektorin Dagmar Zechmann, die 30 Jahre Erfahrung in der Branche mitbringt.

2: Spektakulärer Alsterblick im „besten Haus der Republik“

Das soll das Fontenay nämlich nach Wunsch seines Bauherrn, Klaus-Michael Kühne, unbedingt werden. Und so dürfte die Eröffnung – geplant für Sommer 2017 – kaum weniger aufregend werden, als das Westin-Opening. Tatsächlich lässt sich bei der Baustellenführung für Hamburg News das Besondere bereits erahnen: Auf dem Gelände des einstigen InterContinental in privilegierter Alster-Lage entsteht nach dem Entwurf von Architekt Jan Störmer ein achtstöckiges, skulpturales Gebäude aus organischen Formen mit einer Bruttogeschoßfläche von 19.000 m². Herzstück ist die aus 198 satinierten, sanft beleuchteten Glasscheiben gestaltete Atrium-Lounge, die den Blick frei gibt auf einen ´goldenen Spiegel` in 27 Metern Höhe.

Für eine Investitionssumme von mehr als 100 Millionen Euro entstehen 131 Zimmer und Suiten, vier Veranstaltungsräume mit bis zu 220 m² sowie ein 1.000 m² großer Spa-Bereich mit Innen- und Außenpool auf der Dachterrasse im 7. Stock, alles auf Fünf-Sterne-Superior-Niveau. Wer als Chefkoch im Fontenay nach den Sternen greifen wird, ist noch ein Geheimnis, Thies Sponholz ist dagegen bereits seit dem 1. Januar 2015 als geschäftsführender Hoteldirektor an Bord.

3: Großes Theater: Das PIERDREI

Im PIERDREI geht es weniger um ein ´mehr` an Sternen als darum mehr zu sein, als ´nur` ein Logierbetrieb. Angesprochen werden sollen nicht nur Hotelgäste, sondern auch die Menschen im neuentstehenden Quartier „KPTN“ (gesprochen „Käptn“) zwischen Sandtorkai und Tokiostraße in der Hafencity. Die Eröffnung des 3-Sterne-Superior Designhotels mit 212 Zimmern ist für Ende 2017 geplant und Anfang nächsten Jahres will das PIERDREI-Team Näheres über das besondere Konzept des Hauses verraten.

Angesichts des fünfköpfigen Betreiberteams – Hotelier Kai Hollmann, Professor Norbert Aust vom Schmidts Tivoli, die Brüder Frederik und Gerrit Braun sowie Sebastian Drechsler vom Miniatur Wunderland – sind durchaus einige Überraschungen zu erwarten. So ist etwa eine integrierte „Hafenbühne“ für kleine Konzerte, Zwei-Mann-Stücke oder Lesungen geplant sowie besondere, kreative Flächen für kleine Gäste. Für die Inneneinrichtung dürfte PIERDREI das Designbüro Dreimeta ins Boot holen, mit dem Kai Hollmann bereits in seinen 25 hours Hotels und den Superbuden zusammengearbeitet hat.

4: Historisches Ambiente trifft Hightec

In der Hauptstadt ist die GOLD INN Hotelgruppe bereits mit drei Häusern vertreten. Mit ihrem ersten Hotel in Hamburg, Eröffnung Frühjahr 2017, wollen die Berliner nun die neue Hotelmarke GINN etablieren. Geplant ist ein 4-Sterne Lifestyle Hotel direkt an der Elbe nahe des Fischmarktes im 1873 errichteten Hamburger Elbspeicher. Hier werden Wohlfühlfaktoren mit einem hohen Design-Anspruch kombiniert und durch ein Nachhaltigkeitskonzept ergänzt, das sich etwa in der Auswahl der Materialien, aber auch im Gastronomie-Konzept niederschlagen soll.

Die 132 Zimmer und Suiten sind im trendy LoftDesign gehalten: Backsteinwände, sichtbare Stahlträger und bodentiefe Fenster. Im obersten Stock befindet sich eine offene Lounge mit integrierter Rezeption und Zugang zum Restaurant und Hotelbar, die mit freiem Blick auf die Elbe zum nächtlichen Hot-Spot auch für Hamburger werden will. Moderne Technik ist ein wesentlicher Teil des GINN-Konzepts: So wird eine High-Speed Internetanlage im gesamten Hotelbereich für eine optimale Verbindung sorgen und Ein- und Auschecken ist per Smartphone oder Tablet möglich.

5: Hoch hinaus in der City Nord

Acht Minuten mit dem Hotel-Shuttle, 15 Minuten mit der S-Bahn – die Nähe zum Hamburg Airport dürfte nicht nur Geschäftsreisende freuen. So will das Holiday Inn Hamburg City Nord am Kapstadtring ab März 2017 auch Touristen ansprechen, die Klassifizierung als 4-Sterne-Business- und Tagungshotel spricht jedoch für einem Schwerpunkt auf ´dienstlich Reisende`. Die ellipsenförmige Architektur feierte am 23. September Richtfest und mit 18 Stockwerken dürfte das Holiday Inn zum höchsten Haus in der City Nord avancieren. Aus über 100 der insgesamt 297 Zimmer bietet sich damit ein weiter Blick über Hamburg, der Gästen durch extratiefe mit Kissen möblierte Fensterbänke bequem gemacht wird. Und wer es heiß mag, genießt den Blick auf die Stadt aus dem Panoramafenster der Sauna im 18. Stock.

Das besondere Hamburg-Erlebnis

Michael Otremba sieht der Eröffnung der zahlreichen verschiedenen Häuser mit großem Interesse entgegen. „Aus Kundenperspektive ist es großartig, dass in Hamburg viele unterschiedliche und individuelle Hotelkonzepte realisiert werden. Denn für ein besonderes Hamburg-Erlebnis ist ein besonderes Hotelkonzept von großer Bedeutung.“
ys/kk

Lesen Sie dazu auch in den Hamburg News: Hamburg im Fokus von US-Investoren

Quellen und weitere Informationen:
www.westinhamburg.com
www.thefontenay.de
www.pierdrei-hotel.com
www.gold-inn.de/hamburg
www.holiday-inn-hamburg-city-nord
www.hamburg-tourism.de

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.