Titel Tourismus neu
© mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier

Mit einem Klick zu mehr Kultur - Hamburgs neue Veranstaltungsdatenbank

Kulturangebot der Metropolregion Hamburg übersichtlicher und leichter buchbar. Datenbank erfasst rund 80 Prozent der Veranstaltungen

Wie lässt sich das umfangreiche Kulturangebot der Metropolregion Hamburg besser vermarkten? Die Hamburg Tourismus GmbH hat dazu im Auftrag des Hamburger Senats ein Konzept erarbeitet. Wesentlicher Bestandteil: eine Veranstaltungsdatenbank, die zusätzliche Reichweite für Veranstaltungen aller Art erzielt und so das kulturelle Angebot einem breiteren Publikum zugänglich macht.

Datenbank erfasst rund 80 Prozent aller Veranstaltungen

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz bei der Präsentation der neuen Datenbank: „Diese neue länderübergreifende Kooperation ist ein weiteres Projekt, das nicht nur den beteiligten Institutionen und Anbietern nützt, sondern auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Hamburg und der Metropolregion. Es ist auch ein weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen Hamburg und dem Umland. Mit unserer zentralen Datenbank erfassen wir rund 80 Prozent der Veranstaltungen. Das Veranstaltungsgeschehen in unserer Stadt und der ganzen Region wird übersichtlich und kundenfreundlich dargestellt.” So seien beispielsweise in Hamburg nun die Angebote des Deutschen Schauspielhauses und des Thalia Theaters, der Staatsoper sowie die Konzerte von Hamburg Musik auf einer Plattform sichtbar und direkt zu buchen. “Darüber hinaus werden kleinere Veranstaltungen und Kulturformate aus den Landkreisen der Metropolregion, die zuvor nicht überall sichtbar waren, von der überregionalen Reichweite profitieren,“ so Scholz weiter.

Angebot soll mehr Besucher anziehen

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Mit der Veranstaltungsbank wird das vielfältige Kulturangebot in Hamburg und der Metropolregion erstmalig und auf einen Blick auf den einschlägigen Internetseiten für Touristen und Bewohner Hamburgs sichtbar und buchbar sein. Für die Kultureinrichtungen, ob für große oder auch sehr kleine Kultur- und Veranstaltungsorte, wird sich durch die Veranstaltungsdatenbank die Reichweite ihres Angebots entschieden steigern, davon verspreche ich mir noch mehr Besucherinnen und Besucher des kulturellen Programms in Hamburg und der Metropolregion.“

Eine Veranstaltungsdatenbank für die Metropolregion

„Kultur gehört weltweit zu den Hauptmotiven für eine Reise, Veranstaltungen stellen dabei einen konkreten Reiseanlass dar. Mit dieser ganzheitlichen Darstellung des Veranstaltungsgeschehens werden wird das Profil als Kultur- und Tourismusstandort weiter schärfen können“, so Dietrich von Albedyll, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH. Für den technischen Aufbau der Datenbank und die Grundlagenarbeit in der laufenden Pilotphase habe die Hamburg Tourismus GmbH bis dato mehr als 2.500 Arbeitsstunden investiert. Ziel ist es, mit der Datenbank 3.000 Veranstaltungsorte in der Metropolregion Hamburg und damit monatlich rund 5.000 Veranstaltungen und Termine abzubilden. Im nächsten Schritt soll das System auf weiteren Internetseiten in der Metropolregion eingebunden und die Informationsqualität weiter ausgebaut werden.

Einbindung über die Hamburg Tourismus App

Die Datenbank erfüllt die neuesten technischen Anforderungen und verfügt über eine optimale Darstellung über alle Endgeräte. Zudem werden die Inhalte in deutscher und ein stetig wachsender Teil der Veranstaltungen und Termine auch in englischer Sprache dargestellt. So werden die Inhalte ab September beispielsweise auch tagesaktuell in der neuen Hamburg Tourismus App der Hamburg Tourismus GmbH eingebunden. (Download unter www.hh-app.de).
ker
Über folgenden Link ist die Veranstaltungsdatenbank einzusehen:
www.hamburg-tourism.de/veranstaltungen

1.200 Texte und 1.000 Fotos zum Start

Noch bis Ende September 2014 läuft die Einführungsphase der Veranstaltungsdatenbank. Zum Start wurden bereits mehr als 1.200 Texte und 1.000 Fotos eingepflegt, für den Monat August sind rund 7.000 Veranstaltungen und Termine im System. Aktuell werden Datenumfänge und die Datenqualität erhöht, auch die technische Infrastruktur wird durch die Erfahrungen mit den Pilotpartnern ausgebaut. Die Projektlaufzeit beträgt zunächst insgesamt drei Jahre. Finanziert wird das Projekt durch die Kultur- und Tourismustaxe.
Quelle: www.hamburg-tourismus.de

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.