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Marco-Polo-Terrassen - © www.mediaserver.hamburg.de/Elbe&Flut/T. Hampel

Logistikmilliardär Kühne will „bestes Hotel der Stadt“ errichten

Es soll das beste Hotel der Stadt werden: Klaus-Michael Kühne will das Hotel Interconti an der Fontenay abreißen und durch einen Neubau ersetzen, der neue Maßstäbe in der Hamburger Hotellerie setzen soll.

Das hat der Hamburger Milliardär angekündigt, der jüngst auf Mallorca mit dem Castel Son Claret sein erstes Luxushotel eröffnete.
Für den Neubau, der rund 120-130 Millionen Euro kosten wird, läuft bis Ende September ein Architektenwettbewerb. Die Bauarbeiten auf dem Filetgrundstück an der Außenalster sollen bereits Anfang 2014 beginnen. Erste Vorstellungen, wie die neue Luxusherberge aussehen soll, hat Kühne bereits in Interviews geäußert: viel Glas, sieben bis acht Geschosse, ein Gourmetrestaurant auf dem Dach und ein nobler Spabereich. Das Übernachtungsangebot soll 120 bis 130 Hotelzimmer, Luxussuiten sowie eine Residenz mit bis zu 20 Mietwohnungen inklusive Hotelservice umfassen.

Der Logistikunternehmer Kühne hatte das insolvente Interconti-Hotel im April für 23 Millionen Euro gekauft. Das nicht klassifizierte Fünfsternehaus hatte Ende 2012 Insolvenzantrag stellen müssen, nachdem ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Muttergesellschaft Grod Hotel GmbH (Schweiz) Niederlassung Deutschland eröffnet worden war.

Der gebürtige Hamburger Kühne, für den das Interconti-projekt eine Herzensangelegenheit ist, findet in seiner Heimatstadt ausgezeichnete Rahmenbedingungen vor. In der Elbmetropole, auf Platz zehn der beliebtesten Städteziele in Europa vorgerückt, brummt die Hotellerie. Mit 10,6 Millionen Übernachtungen wurde 2012 das Vorjahresergebnis um 1,1 Millionen Übernachtungen (+11,6 Prozent) übertroffen. Bis 2014 sind 18 weitere Hotels mit insgesamt 6.450 Betten geplant. Wie sehr sie gebraucht werden, zeigt das erste Quartal 2013. Trotz widrigen Wetters legten die Übernachtungen in Hamburg um 7,9 Prozent auf 2,2 Millionen zu. Für das Gesamtjahr rechnet die Hamburg Tourismus GmbH mit einem Plus von sechs Prozent.

hamburg-tourism.de

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