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8. Hamburg Architektursommer präsentiert Perlen und Unbekanntes

"Über die Verhältnisse" ist Anfang Mai bis Mitte Juli das Thema der mehr als 200 Veranstaltungen an 100 Orten in der Metropolregion Hamburg

Von Anfang Mai bis Ende Juli präsentieren über 150 Veranstalter an mehr als 100 Orten in der Stadt ein Programm
von über 200 Veranstaltungen – Ausstellungen, Vorträge, Filme, Installationen,
Konferenzen, Aktionen, Werkstätten…. Es beteiligen sich u.a. Architekturbüros, Museen, Berufsverbände, Galerien, Initiativen, Behörden, Hochschulen, Stadtplaner, Schulen, Künstler. Die Themen sind wie gewohnt breit aufgestellt. Das Programm zu Architektur und Stadtentwicklung richtet sich an interessierte Laien ebenso wie an das Fachpublikum.

Wie wollen wir wohnen? Wir wollen wir leben?

“Über die Verhältnisse” lautet der diesjährige Titel und Schwerpunkt. Wie wollen wir wohnen? Wir wollen wir leben? Diese ebenso unspezifischen wie grundlegenden Fragen bilden so etwas wie ein Grundrauschen des Programms. Dabei richtet der Blick sich ebenso auf die Zukunft wie auf die Vergangenheit, die Geschichte und die Bestände. Die uns heute mögliche größere Differenziertheit in unserem Verhältnis zur (klassischen) Moderne und dem Erbe der 50er-, 60er- und 70er-Jahre schlägt sich vor allem im Kapitel “Rückversicherungen” nieder.. Im Kapitel “Gestalt annehmen” sind unterschiedliche kreative Prozesse das Thema. In einer Lehmbauaktion lässt sich aus dem Vollen schöpfen, eine Ausstellung zeigt Skizzen von Hamburger Architekten und in einer Konferenz wird der Bedeutung des Konzeptes in der Architektur nachgegangen. Im Kapitel “belichtet und beleuchtet” werden in der Freien Akademie der Künste verloren geglaubte Fotografien Ernst Scheels, einem der herausragenden Architekturfotografen des 20. Jahrhunderts, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Vor zwei Jahren hatte Kurator Hans Bunge im Keller des Wohnhauses der Tochter Ernst Scheels hunderte Negative, Dias und Originalabzüge entdeckt.

Gartenkunst und Konferenzen

“Unter freiem Himmel” präsentiert 4000 Jahre Gartengeschichte in anschaulichen Modellen und lädt zu sommerlichen Erkundungen der Hamburger Topographie und der Parks der Hansestadt ein.
Im Kapitel “Positionen” ist eine Konferenz dem in Hamburg geborenen Architekten und Gestalter Peter Behrens (1868–1940) gewidmet. Zudem wird erstmals auf einem Symposium Werk und Person des herausragenden aber auch umstrittenen Hamburger Architekten Cäsar Pinnau (1906–1988) thematisiert. Die Galerie Renate Kammer präsentiert mit Knerer Lang und Beierle, Goerlich, Haimerl zwei spannende jüngere Architekturpositionen.

Sehen, Erleben, Mitmachen und Diskutieren

Vor allem aber lädt der Hamburger Architektur Sommer zum Sehen, Erleben, Mitmachen und Diskutieren ein, Architektur und Städtebau zuerleben, diskutieren und neu zu betrachten. Kinder können in Workshops ihre eigenen Ideen und ihre Kreativität einbringen. Für Jugendliche gibt es ebenfalls Veranstaltungen im Kapitel “Kinder und Jugendliche”. Auch Familien sind herzlich willkommen!
him

Quelle und weitere Informationen:
www.architektursommer.de

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