Titel Tourismus neu
Queen Mary 2 trifft die Elbphilharmonie Hamburg - © Chris Kueper

Hamburg so beliebt wie noch nie

Auch die Elbphilharmonie lockt mehr Besucher in die Stadt. Neuer Übernachtungsrekord. Aus diesen Ländern kommen die meisten Besucher

Hamburg wird als Freizeit- und Businessreiseziel immer beliebter. So darf sich die Hansestadt nach Angaben des Statistikamt Nord im ersten Halbjahr 2017 mit 6,5 Millionen Übernachtungen über ein Plus von 5 Prozent oder 325.000 zusätzlichen Übernachtungen im Vergleich zu Januar bis Juni 2016 freuen. Ein bedeutender Impulsgeber sei die Elbphilharmonie. Bereits nach wenigen Monaten sei sie zu einem viel beachteten Anziehungspunkt geworden, die Menschen aus der ganzen Welt nach Hamburg lockt.

Wirtschaftskraft und Lebensqualität

Für Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch nimmt die Tourismusbranche durch die kontinuierliche Entwicklung eine wichtige Rolle für die Stadt ein. „Es ist beeindruckend, mit welcher Professionalität die Hamburger Tourismusbranche ihre Gastgeberrolle lebt. Dieser touristische Erfolg dient Hamburg in mehrfacher Hinsicht: Er schafft Arbeitsplätze vom geringqualifizierten Berufseinsteiger bis zum Hochschulabsolventen. Und er sichert zugleich zahlreiche kulturelle und weitere Freizeit-Angebote für die Hamburgerinnen und Hamburger, die sonst so nicht möglich wären.” Man werde gemeinsam mit der Branche weiter dafür arbeiten, dass das Wachstum allen zu Gute kommt und sich die Wirtschaftskraft und Lebensqualität der Stadt weiter erhöhe.

Elbphilharmonie: Stadt voller Kontraste

Michael Otremba, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH, sieht Hamburg in einem spannenden Entwicklungsprozess: „Grundlage für die hohe Nachfrage ist die positive Investitionsbereitschaft in Hamburg. Die Ambitionen sind im gesamten Stadtbild sichtbar und erlebbar für die Gäste.“ Eine bedeutende Rolle als Kommunikations- und Reiseanlass spielt die im Januar offiziell eröffnete Elbphilharmonie. „Mit der Eröffnungskampagne ist es gelungen, eine enorme Aufmerksamkeit und positive Wahrnehmung zu erzielen. Es wurde weltweit sichtbar, dass Hamburg eine Stadt voller spannender Kontraste ist und über eine hohe Aufenthaltsqualität verfügt“, so Otremba weiter.

Starke Zuwächse aus Großbritannien und den USA

Die Gästezahlen aus den Auslandsmärkten zeigen, dass die positive Wahrnehmung Hamburgs immer weitere Kreise zieht. 9 Prozent beträgt das Wachstum von Übernachtungen aus dem Ausland in den ersten sechs Monaten.

Bis Juni dieses Jahres kamen die meisten Hamburg-Besucher aus der Schweiz. 165.800 Übernachtungen und ein Plus von 12,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigt die Statistik. Mit 16,1 Prozent fiel die Steigerung aus Großbritannien sogar noch größer aus, insgesamt stehen 165.300 Übernachtungen in den Büchern der Hamburger Beherbergungsbetriebe. In der Reihenfolge der nachfragestärksten Auslandsmärkte folgen Dänemark (161.000 Übernachtungen, + 3,4 Prozent), Österreich (132.000, + 14,3 Prozent) und die USA (109.300, + 14,1 Prozent).

Aus den wichtigsten Märkten verzeichneten lediglich die Übernachtungen aus Niederlanden und Spanien leichte Rückgänge. Der sich in ganz Europa zeigende Abwärtstrend in der Nachfrage aus Russland scheint vorerst auch in Hamburg gestoppt. Im ersten Halbjahr legten die Übernachtungen um 18,8 Prozent zu.

HafenCity versus Kiezgraffiti: Hamburg rau und schön

Auch in der zweiten Jahreshälfte wird Hamburg kräftig die Werbetrommel rühren. Die Marketinggesellschaften nutzen die kontrastreichen Facetten der Stadt, um in den relevanten Märkten crossmediale Kampagnen wie beispielsweise „Hamburg like a local“, „Stadtküste“ und „Holy Hamburg“ umzusetzen.

Zudem wird die Hamburg Convention Bureau GmbH im Oktober mit dem Eventformat „Hamburg on Tour“ in London Station machen. Hamburg präsentiert sich als Musik- und Festivalregion. Es finden mehrere Veranstaltungsformate für Investoren und die Tourismus- und Kongressbranche sowie Delegationsreisen aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft statt.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg-tourismus.de
www.statistik-nord.de

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