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Radisson Blue Hotel Hamburg Airport - © Radisson Blue Hotel Hamburg Airport

Hamburg im Fokus von Hotelinvestoren

Erfolgreiche Ansiedlungsgespräche auf Europas größter Fachmesse für Gewerbeimmobilien

Hamburg ist für nationale wie internationale Hotelinvestoren und – betreiber ein Standort mit großem Potenzial, dies ist das Fazit der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH nach der Gewerbeimmobilien Messe Expo Real vom 4. bis 6. Oktober in München. Besonders für Business- und Tagungshotels besteht noch Bedarf. HWF Geschäftsführer Dr. Rolf Strittmatter: „ Im Vorfeld der Expo Real haben wir einen Hotelbedarfsplan erstellt, um mit Investoren gezielt über die Potenziale am Standort Hamburg zu sprechen. Das hat sich gelohnt. Wir sind sicher, schon in wenigen Monaten die eine oder andere Ansiedlung in der Hansestadt bekanntgeben zu können.“

Wirtschaftliche Chancen der Fehmarnbelt Querung

Die Expo Real ist die größte europäische Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen. Zum Gemeinschaftsstand der Metropolregion Hamburg hatten sich 58 Aussteller und Logopartner zusammengeschlossen. Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher besuchten die Messe. Weitere Themen am Hamburg Stand waren der Bau von Hochhäusern an der Elbe und die Entwicklung von Technologiezentren wie dem Hamburg Innovation Port. Gemeinsam mit Schleswig- Holstein informierten die Hamburger die Messebesucher über die wirtschaftlichen Chancen, die der Norden durch die geplante feste Fehmarnbelt Querung erhält.

Entwicklungspotenzial der Auslandsnachfrage

Hamburg ist für Hotelinvestoren einer der attraktivsten, deutschen Hotelstandorte und weist nach Einschätzung des Maklerunternehmens Colliers International nach München die besten Hotelkennzahlen deutschlandweit auf. Eine enorme Investmenttätigkeit im Hotelsegment, positive Entwicklungen in der Nachfrage sowie im Angebot und ein stabiles Messegeschäft prägen den Hotelmarkt in Hamburg. In Anbetracht der sehr guten Erreichbarkeit Hamburgs, der steigenden Nachfrage im MICE Geschäft sowie der allgemein steigenden Beliebtheit Hamburgs als Reisedestination ist Hamburg auch im Hinblick auf den stetig steigenden Städtetourismus sehr gut positioniert. Entwicklungspotenzial bietet sich in Bezug auf die Auslandsnachfrage.

Mix aus Hightech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Nachholbedarf, bei gleichzeitig hohem Potenzial, besitzt Hamburg im Bereich internationaler Kongresse, Tagungen bzw. im MICE-Segment. Hieraus lässt sich ein entsprechender Bedarf an Kongress-/Tagungshotels und im MICE-Segment ableiten. Aufgrund der hervorragenden Position und Potenziale als Wirtschaftsmetropole ist auch der Bedarf im Business-Segment, u.a. gekoppelt mit speziellen Hotelkonzepten, nach wie vor als hoch einzustufen. Deshalb wurde die Expo Real genutzt, um hier zusätzliche Ansiedlungen zu erzielen.

Der Technologie Standort Hamburg präsentierte sich mit einem spektakulären Projekt: Hamburgs Senat strebt mit seiner Wirtschafts- und Innovationspolitik an, ein Klima zu schaffen, das anwendungsorientierte Entwicklungen fördert und die Vernetzung von Unternehmen mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen vorantreibt. Der Channel Hamburg ist bereits seit einem Vierteljahrhundert ein Zukunftsstandort. Er bringt alles mit: gewerbliche Nutzflächen in verkehrsgünstiger Lage, die direkte Nachbarschaft von HighTech-Industrie, universitären bzw. außeruniversitären Forschungs- und Technologietransfereinrichtungen und dazu noch ein attraktives Umfeld für junges Wohnen. Mit seinem Mix aus Hightech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen, zu denen neben der TU Hamburg auch Institute des DLR und der Fraunhofer Gesellschaft gehören, bietet der Standort beste Voraussetzungen.

„Hamburg ist keine Hochhausstadt”

Mit dem Hamburg Innovation Port wird das gesamte Quartier um einen weiteren Meilenstein erweitert. Der Hamburg Innovation Port soll als wichtiger Baustein für einen solchen Forschungs- und Innovation-Park im Umfeld der TU Hamburg Flächen, Räume und zusätzliche Services für Forschungskooperationen, Gründer und Startups sowie ansiedlungswillige Unternehmen zur Verfügung stellen. Neben der nötigen Infrastruktur wie Kongress- und Gastronomie-Angeboten soll eine Plattform für fachliche Diskurse, Workshops und Konferenzen von Wirtschaft und Wissenschaft entstehen. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei auf der Entwicklung digitaler Technologien für Transportsysteme in Schiff- und Luftfahrt, Produktionssysteme und Logistik. Damit wird der Forschungs- und Innovationspolitik des Senats ein wichtiger Impuls gegeben.

Über Hochhäuser in Hamburg wurde auf einer Veranstaltung des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss auf dem Hamburg Stand diskutiert. „Hamburg ist keine Hochhausstadt – und will es auch nicht werden“ erklärte Hamburgs Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter. Gleichwohl sollen Hochhäuser Teil einer städtebaulichen Komposition werden. Zudem soll generell moderat höher gebaut werden dürfen.

Die gesamte Breite der Immobilienwirtschaft

Hamburg präsentierte sich auf der Expo Real am bekannten Standort in der Halle B2 mit einem der größten Stände auf rund 640qm. Insgesamt beteiligten sich 58 Unternehmen und Institutionen so viele Standpartner wie nie am Hamburger Gemeinschaftsstand auf der Expo Real. Sie spiegelten die gesamte Breite der Immobilienwirtschaft in Hamburg wider. Neu dabei waren Fonds & Friends Verlagsgesellschaft mbH (Die Immobilie), HanseMerkur Grundvermögen AG, meravis Bauträger GmbH, MOMENI Projektentwicklung GmbH, Nord Project Immobilien und Beteiligungsgesellschaft mbH, Rheinmetall Immobilien GmbH, Senectus GmbH und VITZTHUM Projektmanagement GmbH.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hwf-hamburg.de
www.exporeal.net

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