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Das neue Haus an der Alster - © „Die Rechte an den zur Verfügung gestellten Bildern liegen bei The Fontenay Hamburg“

The Fontenay Hamburg: Das neue Haus an der Alster

Das Luxushotel von Klaus-Michael Kühne soll Mitte Dezember eröffnen. Die Hamburg News schauten sich schon mal dort um

Noch wird fleißig gehämmert und gesägt, doch gefühlt ist das neue Luxushotel „The Fontenay“ schon weitgehend fertig. Das gesamte Innenleben – Möbel, Wäsche und Geschirr – wartet auf 600 Paletten auf seinen Einsatz. Und hätte es nicht im August einen Wasserschaden an strategisch wichtiger Stelle gegeben, wäre im Oktober Eröffnung gefeiert worden. Nun müssen sich die Hamburger und auswärtige Gäste noch bis Mitte Dezember gedulden.

Bereits vor Eröffnung Mitglied in „The Leading Hotels of the World“

Doch das Warten dürfte sich lohnen. Die privilegierte Alster-Lage, die skulpturale Formgebung aus drei ineinander verlaufenden Kreisen – ein Entwurf des renommierten Architekten Jan Störmer von Störmer, Murphy and Partners – und das durchgängig umgesetzte Konzept “Urban Nature“ lassen einiges erwarten, sind Experten überzeugt. Immerhin wurde The Fontenay bereits vor seiner Eröffnung als eines von nur sieben neuen Mitgliedern in „The Leading Hotels of the World“ aufgenommen. Entree, Restaurant- und Veranstaltungsflächen, Zimmer und Spa-Bereich, alles ist großzügig und lichtdurchflutet gestaltet. „The Fontenay definiert Luxus neu und zeitgemäß. Luxus bedeutet für mich heute Raum, Größe, Licht und Ruhe“, erläutert Hoteldirektor Thies Sponholz.

Ein Gebäude ohne Rückseite und mit möglichst wenig geraden Wänden

Außergewöhnlich ist auch: Auf gerade Wände wurde nach Möglichkeit verzichtet. Das ganze Haus soll lebendig und natürlich wirken. „Unsere Zimmer haben konkave oder konvexe geometrische Formen und keine Wand ist parallel zur anderen – sie öffnen sich dem Gast. Darüber hinaus hat das Gebäude keine Rückseite, von überall aus ergeben sich neue Perspektiven und Ausblicke“, so Sponholz.

Um den Gast schon gleich bei seiner Ankunft in eine entspannte Stimmung zu versetzen, findet sich in der Hotel-Einfahrt der „Himmelsspiegel-Brunnen“. Gearbeitet aus 2.200 Granitsteinen, mit einem Durchmesser von gut dreizehneinhalb Metern und gefüllt mit gerade mal fünf Zentimetern Wasser, spiegeln sich hier Himmel, Wolken und Bäume. Auch auf eine klassische Rezeption wurde verzichtet. Stattdessen gibt es Empfangsinseln, wo auf Wunsch ein erster Begrüßungs-Drink serviert wird – von einem der gut 200 Mitarbeiter. „Bei 131 Zimmern und Suiten zeigt das, wie wichtig uns die persönliche Betreuung ist“, betont der Direktor, der zuvor acht Jahre lang erfolgreich das Fünf-Sterne-Haus „Rocco Forte Hotel de Rome“ in Berlin geleitet hat.

1.000 m² Spa-Bereich im 6. Stock mit Panoramablick

Das Herzstück des 100-Millionen-Euro-Hotel-Baus aber ist die aus 198 satinierten, sanft beleuchteten Glasscheiben gestaltete Atrium-Lounge, die den Blick frei gibt auf die Decke der Bar in 27 Metern Höhe. Möbliert wird das ´Fontenay-Wohnzimmer` mit Loungemöbeln und einem 25 Meter langen, geschwungenen Sofa. Für die mit rund 1.000 Büchern bestückte dazugehörige Bibliothek kooperiert das Haus mit Felix Jud, einer der ältesten Buchhandlungen Hamburgs.

Oder die Gäste vergnügen sich im Spa-Bereich, der auch wiederum ein besonderes Erlebnis verspricht: 1.000 m² im 6. Stock mit Panoramablick über Alster und Stadt und einem 20-Meter-Pool, der zu einem Drittel im Freien liegt. Noch ein Stockwerk höher schließlich kommen Gourmets auf ihre Kosten. Das ist das Reich von Cornelius Speinle. Der 31-Jährige erkochte sich in seinem Restaurant „dreizehn sinne“ im Schweizerischen Schlattingen in kürzester Zeit einen Michelin Stern, wurde vom Gault Millau mit 16 Punkten und als „Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz 2015“ ausgezeichnet. Bleibt nur noch die Wochen geduldig abzuwarten, bis sich ab Mitte Dezember das neue Haus an der Alster persönlich entdecken lässt.
ys/kk

Weitere Informationen:
www.thefontenay.de

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