Titel Tourismus neu
von links nach rechts: Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH, Wirtschaftssenator Frank Horch, Iris Scheel, Geschäftsführerin der Terminaleigentumsgesellschaft, und Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung - © Hamburg Port Authority (HPA)

Auftakt für Bau des dritten Kreuzfahrt-Terminals

Der Kreuzfahrtstandort Hamburg wird durch ein zusätzliches Terminal ausgebaut. 8.000 Passagiere sollen in Steinwerder pro Anlauf abgefertigt werden

Mit einem feierlichen ersten Spatenstich starteten offiziell die Hochbauarbeiten auf dem Gelände des dritten Kreuzfahrtterminals am Kronprinzkai in Hamburg-Steinwerder. Die Gäste waren mit der “AidaLuna” vom Cruise Center Altona in einer Mini-Kreuzfahrt zum neuen Terminalstandort auf der anderen Elbseite gebracht worden. Wirtschaftssenator Frank Horch auf der Pressekonferenz an Bord: „Die Kreuzfahrt ist zu einem starken Wirtschaftszweig innerhalb des Hafens geworden und beflügelt den Tourismus in der Stadt. Aus diesem Grund investiert Hamburg in den Kreuzfahrtstandort. Mit der Realisierung des dritten Kreuzfahrtterminals folgt der nächste Schritt, um der Nachfrage der Reedereien nach leistungsstarken Terminalkapazitäten auch in der Zukunft zu entsprechen. Von dieser guten Entwicklung profitiert die gesamte Hamburger Wirtschaft.“

Die Kreuzschifffahrt in Hamburg boomt

In den vergangenen Jahren hat sich Hamburg zu einer der beliebtesten Kreuzschifffahrtsdestinationen in Europa entwickelt. Um von diesem Wachstumspotenzial zu profitieren, hat die Stadt die Hamburg Port Authority (HPA) gemeinsam mit dem Flughafen Hamburg beauftragt, ein drittes Kreuzfahrtterminal (Cruise Center 3, kurz CC3) zu errichten.

Terminal für 8.000 Passagiere pro Anlauf

Der Auftrag beinhaltet neben dem Bau des Terminalgebäudes, der Flächenherrichtung mit Parkplätzen und Zufahrtswegen sowie der Verstärkung der Kaimaueranlagen auch den Betrieb dieses dritten
Terminals sowie der bereits bestehenden in Altona und der Hafencity. Der Flughafen Hamburg bringt vor allem seine Expertise für die Bereiche Terminalbau- und betrieb sowie die Gepäckabfertigung mit.
„Die Zahl der Schiffsanläufe und die Prognosen zeigen, dass Hamburg ein drittes Kreuzfahrtterminal braucht“, so Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA.

Größe von zwei Fußballfeldern

Das neue Terminal am Kronprinzkai im mittleren Freihafen entsteht auf einer Fläche von rund zwei Fußballfeldern. Nach der Inbetriebnahme können dort 8.000 Passagiere pro Anlauf abgefertigt werden. “Die Koffer der Passagiere könnte man locker ein Mal um die Alster herumstapeln”, veranschaulicht Meier. Damit diese Gepäckmengen reibungslos bewältigt werden können, sollen Ein- und Ausstiegsbereiche voneinander getrennt werden. Während im östlichen Gebäude die Abreise erfolgen wird, können gleichzeitig neue Gäste über das westliche Gebäude an Bord gehen.

Gesamtkosten 80 Millionen Euro

Die Kosten für das Gesamtprojekt inklusive der öffentlichen Verkehrsanbindung und des zukünftigen Investments in das CC1 betragen rund 80 Millionen Euro. Die Nutzung des 3. Kreuzfahrtterminals CC3 ist zunächst auf 15 Jahre angelegt.
ker

Quelle:
www.hamburg-port-authority.de

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