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Generalintendant Christoph Lieben-Seutter  - © Michael Zapf

Christoph Lieben-Seutter als Generalintendant bestätigt

Der Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle wird die ersten fünf Spielzeiten des neuen Konzerthauses verantworten

Der Aufsichtsrat der HamburgMusik gGmbH hat den Vertrag von Generalintendant Christoph Lieben-Seutter um weitere drei Jahre verlängert. Dies teilte die Kulturbehörde am 26. Juli mit. Damit läuft der bis Mitte 2018 gültige Vertrag bis Ende der Saison 2020/2021 weiter. Seit 2007 ist der gebürtige Wiener Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle. Zudem verantwortete Lieben-Seutter die Gründung von Festivals wie „lux aeterna“, „greatest hits“ und das Internationale Musikfest Hamburg. Die erste Spielzeit der Elbphilharmonie soll am 11. Januar 2017 mit einem Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters beginnen.

Brosda: „Die Welt nach Hamburg einladen“

Die Eröffnung der Elbphilharmonie und ihr Anspruch, zu den besten Konzerthäusern der Welt zu gehören, verlange nach einer klaren konzeptionellen Handschrift, sagte der Staatsrat der Kulturbehörde Dr. Carsten Brosda. Das neue Haus solle die Akteure der Musikstadt Hamburg zusammenbringen, die Welt nach Hamburg einladen und der ganzen Stadt offenstehen. „Christoph Lieben-Seutter steht für diese Ziele und wird mit dem von ihm verantworteten Eröffnungsprogramm der Elbphilharmonie deutliche Markierungen setzen. Hamburg und die Musikwelt dürfen sich auf sein weiteres Wirken freuen“, so Brosda.

Die überaus positive Resonanz auf das Eröffnungsprogramm sei eine wunderbare Bestätigung für das gesamte Team, sagte Christoph Lieben-Seutter. Im Juni war der Verkauf von Einzelkarten für die erste Spielzeit gestartet. „Nun geht es darum, die Elbphilharmonie glanzvoll vom Stapel laufen zu lassen“, so der Generalintendant.

Präsident der European Concert Hall Organisation

Christoph Lieben-Seutter wurde 1964 in Wien geboren. 1988 wurde er von Alexander Pereira als Direktionsassistent an das Wiener Konzerthaus engagiert, wo er ab 1991 als Betriebsdirektor tätig war. 1993 wechselte er an das Opernhaus Zürich, von wo er 1996 zurück nach Wien berufen wurde, um die Leitung der Wiener Konzerthausgesellschaft sowie des Festivals Wien Modern zu übernehmen.

Seit September 2007 ist Christoph Lieben-Seutter als Generalintendant mit der Leitung der traditionsreichen Laeiszhalle und den Vorbereitungsarbeiten für Hamburgs neue Elbphilharmonie betraut. In dieser Funktion verantwortet er das Konzertprogramm. Darüber hinaus ist Christoph Lieben-Seutter Präsident von ECHO, der European Concert Hall Organisation, und Vorstandsmitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters.
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Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.elbphilharmonie.de

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