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Gute Aussichten - © Stefanie Schröder

Zehn Jahre »gute aussichten – junge deutsche fotografie« in den Deichtorhallen

Laut Spiegel hat sich "gute aussichten", Deutschlands renommiertester Wettbewerb für junge Fotografen, zu einer "ständigen Vertretung der jungen Fotografie" entwickelt

Seit der Geburtsstunde des Projektes im Jahr 2004 begleitet das Haus der Photographie in den Deichtorhallen das Ausstellungsprojekt »gute aussichten – junge deutsche fotografie«. Mittlerweile hat es sich zu Deutschlands bedeutendstem Wettbewerb für Absolventen im Bereich Fotografie entwickelt. Die Jury, zu der in diesem Jahr neben der Gründerin Josefine Raab, Dr. Wibke von Bonin, Claudia Christoffel, Paul Graham, Mario Lombardo, Stefan Becht und Ingo Taubhorn gehörten, kürte acht Preisträger aus 115 aus 40 Institutionen Einsendungen. Die fotografischen Arbeiten von Karolin Back, Katharina Fricke, Andrea Grützner, Marvin Hüttermann, Stefanie Schroeder, Jannis Schulze, Kolja Warnecke und Eduard Zent werden vom 22. Januar bis 8. März 2015 im Haus der Photographie der Deichtorhallen zu sehen sein.

Deutschlands bedeutendster Wettbewerb für Absolventen im Bereich Fotografie

Laut SPIEGEL ist gute aussichten »Deutschlands renommiertester Wettbewerb für junge Fotografen«, der sich immer mehr zu einer »ständigen Vertretung der jungen Fotografie« entwickelt. Den Kern des Projektes bildet ein jährlich stattfindender Wettbewerb für Abschlussarbeiten aus allen deutschen Hochschulen, Fachhochschulen und Akademien, die einen Studiengang Fotografie anbieten. Dabei kann jede Hochschule maximal fünf Bewerber einreichen. Die von einer namhaft besetzten Jury ausgewählten Gewinner/innen werden anschließend in verschiedenen Ausstellungen, Aktionen und Medien der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Ausgezeichnete visuelle Erzählung aus Hamburg

Einer der Ausgezeichneten kommt aus Hamburg: Kolja Warnecke von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg, der für mit seiner Arbeit “spuren” in der Ausstellung vertreten ist. Sechs Monate lang folgte Kolja Warnecke mit seiner Kamera dem Leben von Bea, einer Frau mittleren Alters, die er in einem Swinger-Club kennengelernt hatte. Einmal in der Woche trafen sie sich irgendwo draußen oder in ihrer Wohnung. Warneckes Bilder sprechen von Nähe und Distanz, von Einladung und Verweigerung, von Abwehr und Bereitschaft. Allmählich fügten sich die “spuren.” zusammen zu einem Bild von Trauer und Verletzung, von traumatischen Erlebnissen, dem Versuch, die Vergangenheit zu überwinden, und dem sehnsüchtigen Wunsch, ein ganz „normales“ Leben zu führen. Kolja Warnecke wagt eine visuelle Erzählung, in der viele Gesichter das Unsagbare erahnen lassen.

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