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© Apartimentum mlove Martin Brinckmann

Das "intelligenteste Haus Deutschlands" entsteht in Hamburg

Xing-Gründer präsentiert das Apartimentum. Wie hinter den Fassaden einer Gründerzeitvilla durch Vernetzung ein Wohnraum zum Smart Home wird

Das “Internet der Dinge” (iot) macht es möglich: Kaum dass der Bewohner des Apartimentums sich morgens in seinem Bett aufrichtet, erwärmt sich langsam sein Badezimmer und diie Kaffeemaschine bereitet sich auf einen schnellen Einsatz vor. Das Smartphone checkt die Termineinträge, prüft Verkehrslage und Route und passt gegebenenfalls die Weckzeit daran an und der Fahrstuhl ist immer dort, wo er gerade gebraucht wird.

Noch sind diese Details in der Gründerzeitvilla am Mittelweg nicht umgesetzt, aber die Arbeiten an “Deutschlands intelligentestem Haus” laufen auf Hochtouren. Schon jetzt findet Hamburg für seinen intelligenten Hafen, den “Smart Port”, internationale Anerkennung, bald sollen auch in Punkto Wohnen 2020 in der Hansestadt Maßstäbe gesetzt werden.

Erste Besichtigung mit Bürgermeister Olaf Scholz

Für den monatlichen Smart City Salon MLOVE luden dessen Gründer Harald Neidhardt und Xing-Gründer und Hausherr Lars Hinrichs am 22. April zu einer ersten Begehung des Apartimentums mit Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. Insgesamt 37 futuristische Wohnungen entstehen derzeit am Mittelweg in Alsternähe. Im Oktober sollen die ersten bezugsfertig sein.

Der personalisierte Wohnkomfort soll den Bewohnern den Alltag erleichtern. Die Vernetzung der Dinge soll einen energiesparenden, smarten Lifestyle ermöglichen. Zielgruppe sind vor allem Manager und Führungskräfte aus aller Welt, die für eine begrenzte Zeit – zwischen sechs Monaten und drei Jahren – beruflich in der Hansestadt leben, so die Vorstellung der Bauherren.

“Das Apartment soll auf den Bewohner und seine Bedürfnisse reagieren” so Lars Hinrichs.
Zimmertemperatur, Raumklima, Lichtverhältnisse, Musikgeschmack – das intelligente Heim soll diese Informationen automatisch aufrufen und verarbeiten. Hinrichs vermietet daher auch keine Quadratmeter Wohnfläche, sondern “Kubikmeter Lebensqualität”.

Blick in die Zukunft

Beim virtuellen Rundgang mit Virtual Reality Glasses durch das Apartimentum können potenzielle Mieter und Investoren sich den fertigen Wohnraum mit seinen Besonderheiten ansehen. Von den 32 Stellplätzen in der Tiefgarage seien 16 bereits mit einer e-Ladestation ausgestattet, demnach die größte Elektroauto-Tankstelle Deutschlands. Zwischen 2.700 und 9.700 Euro sollen die etwa 100 bis 260 Quadratmeter großen Apartments pro Monat kosten. Hinrichs möchte viel technischen Komfort standardisieren, damit moderne eHomes bald für möglichst viele Menschen erschwinglich werden.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.m.mlove.com
www.hamburg.de
(Jacey Bingler)

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