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DCM15: Dr. André Stebens (Vorstand / Cassini Consulting) - © Cornelia Krieger

Wie Verlage dem digitalen Wandel begegnen

Neue Geschäftsmodelle werden im Februar auf der Digital Media Conference 2016 in Hamburg diskutiert

Community of Interest-Strategy, Big Data-Echtzeitauswertung oder der intensive Dialog mit den Bezugsgruppen – die Verlagsbranche begegnet der digitalen Transformation mit neuen Geschäftsmodellen. Im Kern stehen für viele dabei vor allem die Fragen nach der optimalen Erreichbarkeit des Nutzers und der Positionierung gegenüber den neuen Wettbewerbern der digitalen Welt. Oliver von Wersch, Geschäftsführer G+J Digital Products GmbH, und Patrick Wölke, Geschäftsführer DuMont Digital GmbH & Co KG, haben in ihren Verlagshäusern unterschiedliche Antworten auf die digitale Transformation gefunden. Auf der #DMC16 am 11. Februar in Hamburg geben sie Einblicke in ihre digitalen Geschäftsmodelle.

Mehrwerte für Kunden

Nach der Mobil-Optimierung ihrer Boulevard-Medien steht für die DuMont Mediengruppe im Februar der Relaunch ihrer Abo-Titel mit dem Schwerpunkt Mobile auf dem Plan. Als wichtiges Tool für die erfolgreiche Neuauflage seiner Medienangebote in der digitalen Welt sieht Patrick Wölke vor allem den Dialog mit seinen Zielgruppen: „Wir haben gemerkt, dass der Schritt von den klassischen Angeboten hin zur neuen digitalen Welt nicht zu groß sein darf. Wir haben unsere Nutzer und Werbepartner bei der Weiterentwicklung unserer Angebote von Beginn an mit eingebunden und uns an den echten Mehrwerten für unsere Kunden orientiert.“

Messung des Lesefortschritts

Die DuMont Mediengruppe investiert zudem in eine aufwändige technische Datenanalyse, die mittels Echtzeitauswertung eine qualitative Erhebung zum Nutzungsverhalten seiner Nutzer liefert. „Die Nutzungssituationen und die Bedürfnisse von Mobile- und Desktop-Nutzern sind höchst unterschiedlich – zuhause, im Büro oder unterwegs. Durch die Messung des Lesefortschritts je nach Endgerät erfahren wir, in welchen Situationen sich die Nutzer lange mit Inhalten beschäftigen und erhalten Anhaltspunkte für relevante Themen und die Art ihrer Aufbereitung.“, erläutert Patrick Wölke.

Organische Wachstumsprojekte

Oliver von Wersch setzt in seinem Vortrag auf der #DMC16 den Fokus weniger auf die Erfahrungen in der Transformation bestehender Printangebote als vielmehr auf die Erschließung neuer digitaler und mobiler Geschäftsfelder. Mit der Community of Interest-Stategy zielt Gruner + Jahr darauf ab, bestehende PrintZielgruppen durch neue Kanäle und Angebote zu erreichen und dadurch auszubauen.

Auf der #DMC16 stehen neben Patrick Wölke und Oliver von Wersch zahlreiche weitere hochrangige Referenten auf dem Podium, darunter Dr. Carsten Brosda, Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien, Stefan Betzold, Managing Director Digital BILD GmbH & Co. KG, Oliver Bohl, Director Digital Business Development PAYBACK GmbH, und Christian Röpke, Geschäftsführer ZEIT Online GmbH. Die Digital Media Conference wird zum dritten Mal von der Cassini Consulting Nord GmbH, einer Hamburger Management- und Technologieberatung, veranstaltet.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.digitalmediaconference.de

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