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Hamburger Kunsthalle neu ab 2016 - © Moka-studio

"Weiter offen": 300.000 besuchten 2014 die Hamburger Kunsthalle

Trotz des Beginns umfangreicher Baumaßnahmen kann die staatliche Galerie der Hansestadt eine erfolgreiche Besucherbilanz ziehen

Auch im Jahr 2014 kann die Hamburger Kunsthalle trotz des Beginns umfangreicher Baumaßnahmen eine erfolgreiche Besucherbilanz ziehen: 300.373 Besucherinnen und Besucher wurden in den wechselnden Sonderausstellungen und in der Sammlungspräsentation gezählt.

Kunsthalle gehört zu den meistbesuchten Museen Deutschlands

Dass der Rekordwert des Vorjahres von rund 382.000 Besuchern angesichts der umbaubedingten Reduktion der Ausstellungsflächen um ca. zwei Drittel kein Maßstab für 2014 sein würde, war im Vorfeld erwartet worden. Umso erfreulicher ist es nun, dass dennoch die Marke von 300.000 Besuchern erreicht werden konnte und die Hamburger Kunsthalle damit erneut zu den Top Ten der meistbesuchten deutschen Kunstmuseen gehören dürfte.

Erfolg durch neue, innovative Konzepte

Im Zuge des laufenden Modernisierungsprojektes setzt die Hamburger Kunsthalle seit 2014 verstärkt auf innovative Konzepte zur Besucheransprache. Hierzu gehört die weit über Hamburg hinaus wahrgenommene Kampagne „Weiter offen“, die Ende 2014 im Rahmen des Wettbewerbs „Gute Gestaltung“ vom renommierten Deutschen Designer Club (DDC) mit Silber prämiert wurde. Auch die Aktion MEINPREISMONAT im Sommer 2014, bei der die Besucher ihren Eintrittspreis selbst wählen konnten, trug zum Erfolg bei.

Zugpferd “SPOT ON”

„Angesichts der umfangreichen Modernisierungsarbeiten mit entsprechend reduzierter Ausstellungsfläche betrachten wir die erreichte Zahl von über 300.000 Besuchern als großen Vertrauensbeweis unseres Publikums. Besonders erfreulich ist es, dass neben den hochkarätigen Sonderausstellungen auch unsere Sammlungspräsentation SPOT ON auf starkes Interesse gestoßen ist. Damit sind wir schon während der Bauphase unserem Ziel näher gekommen, die einzigartige Sammlung der Hamburger Kunsthalle künftig mehr in den Blickpunkt zu rücken“, sagt Dr. Stefan Brandt, Geschäftsführer der Hamburger Kunsthalle.

Modernisierung seit Herbst 2014

Die Hamburger Kunsthalle wird ab Herbst umfangreich modernisiert. Ermöglicht werden die Arbeiten durch eine 15-Millionen-Euro-Sachspende der vom Hamburger Unternehmer und Mäzen Alexander Otto und seiner Frau gegründeten Dorit und Alexander Otto-Stiftung. Hamburg stellt zusätzlich sieben Millionen Euro für die Sanierung des Depots der Kunsthalle sowie die Neugestaltung der Außenanlagen am Deichtorplatz/Ferdinandstor bereit.

Drei Bauten verschmelzen

Die Modernisierung wird alle Gebäudeteile der Hamburger Kunsthalle zu einem einzigen Museumskomplex zusammenführen. Dazu wird der historische Zentraleingang im Gründungsbau wieder geöffnet und die seit 1919 ungenutzte Eingangstreppe ausgebaut, die künftig in einen ebenfalls wieder freigelegten, offenen Arkadenraum führen wird. Das großzügige, lichtdurchflutete Foyer mit Kartenverkauf, Besucherinfo und Museumsshop gibt den Blick durch eine breite Glasfront auf die Alster frei. Von dort führen ab Frühjahr 2016 zwei Rundgänge wahlweise zur Gegenwartskunst oder zur Kunst vor 1950. Modernste LED-Beleuchtung sowie neue Bodenbeläge und Wandoberflächen sollen die Exponate deutlich besser zur Geltung bringen.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburger-kunsthalle.de

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