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Games Conference 2016: v.l. Jim Rüggenberg, Prof. Frank Steinicke, Oliver Rößling, Christian Rauda und Stefan Klein - ©  Stefanie Lampe

Virtual Reality ist das Schlüsselthema der Computerspiele-Branche

Hamburg Games Confernce 2016 diskutierte über neue Vertriebswege und Zukunfts-Technologien

„Vorreiter Games-Branche – Wachstumspotenziale durch Virtual Reality und neue Vertriebswege“ war das Thema der Hamburg Games Conference 2016 am vergangenen Freitag in der Bucerius Law School. Die interdisziplinäre Konferenz für die Games-Branche und verwandte Medien- und Digitalsektoren präsentierte Referenten aus den Bereichen Games, Virtual Reality, Vertrieb und Forschung. Vor dem 150-köpfigen Publikum diskutierten die Experten in zwei thematischen Blöcken über virtuelle und weitere Technologien, die die digitale Wirtschaft maßgeblich verändern und neue Vertriebsmöglichkeiten eröffnen.

Virtuelle Revolution auf dem Vormarsch

„Die Hamburg Games Conference hat eindrucksvoll aufgezeigt, wohin sich der Markt in den nächsten zehn Jahren entwickeln wird. Schon jetzt sind weltweit über 3,5 Milliarden US-Dollar in Virtual Reality investiert worden. Dementsprechend steckt ein enormes Potenzial hinter der Technologie“, so der Veranstalter Dr. Ralph Oliver Graef von der Medienrechtskanzlei GRAEF Rechtsanwälte.

Viele der Referenten sagten Virtual Reality-Technologien eine große Zukunft voraus, so auch der Hamburger Uni-Professor Dr. Frank Steinicke in der Eröffnungsrede: „Die virtuelle Revolution wird in den nächsten 15 Jahren einen ähnlich großen Einfluss auf unsere Gesellschaft haben wie die industrielle Revolution vor 150 Jahren.“

Neue Erlösquellen

Oliver Rößling von der Agentur Absolute Software erklärte, warum virtuelle Welten die B2B-Sektoren erobern würden. Er betonte die Potenziale auch für andere Branchen und nannte unter anderem die Automobilindustrie oder das Immobiliensegment. Stefan Klein, Projektmanager gamecity:Hamburg, nannte weitere Erlösquellen: „Es hat sich heute bestätigt, dass wir uns auch hier in Hamburg verstärkt der VR-Technologie widmen müssen. Damit öffnen sich auch für Startups und Dienstleister abseits der Games-Branche viele neue Projektmöglichkeiten wie zum Beispiel im Tourismus.“ Die Hamburg News hatten im Vorfeld der Konferenz ein Interview mit Stefan Klein veröffentlicht.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.gamesconference.com
www.nextmedia-hamburg.de
www.graef.eu

Über die Hamburg Games Conference

Die Hamburg Games Conference ist eine von der Medienrechtskanzlei GRAEF Rechtsanwälte initiierte interdisziplinäre Konferenz für die Games-Branche. Experten unterschiedlicher Arbeitsgebiete referieren zu aktuellen Themen der Branche und erklären aktuelle Trends aus der Praxis. Unterstützt wird die jährlich stattfindende Veranstaltung von gamecity:Hamburg. Weitere Informationen unter www.nextmedia-hamburg.de

Weitere Hintergründe und Prognosen zum Thema „Virtual Reality“ in der Games- und weiteren Branchen gibt es auch im Digitalmagazin „Unified“ der Initiative nextMedia.Hamburg unter www.unified.nextmedia-hamburg.de .

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