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Bonnard - © © VG Bild-Kunst, Bonn 2015  Photo: Reto Pedrini, Zürich

"Verzauberte Zeit": Bereits über 100.000 Besucher in der Ausstellung

Sechs Wochen vor Ende der Ausstellung "Verzauberte Zeit" haben bereits über 100.000 Besucher Meisterwerke von Cézanne, van Gogh, Bonnard & Co. bewundert

Der Zuspruch ist groß: Mit durchschnittlich rund 900 Besuchern täglich wurden die Erwartungen schon jetzt weit übertroffen. Die Ausstellung wird noch bis zum 16. August 2015 gezeigt und wird dann die zuletzt mit “Giacometti. Die Spielfelder” erreichte 100.000-Marke im Jahr 2013 weit übertreffen. Eine derart hohe Besucherzahl trotz des parallel laufenden Modernisierungsprojektes an der Hamburger Kunsthalle zu erreichen, ist umso bemerkenswerter.

Historische Privatsammlung erstmals in Deutschland zu sehen

Die Ausstellung “Verzauberte Zeit” präsentiert erstmals in Deutschland die historische Sammlung des Schweizer Paares Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler, die zwischen 1906 und 1936 in der Villa Flora in Winterthur eine beeindruckende Anzahl an Meisterwerken der Kunst des Postimpressionismus zusammenführen konnten. Zu sehen sind über 200 ausgewählte Meisterwerke, unter anderem von Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Edouard Manet, Henri Manguin, Henri Matisse, Auguste Renoir, Pierre Bonnard und Edouard Vuillard.

Neues Ausstellungshighlight im Herbst

Mit “Nolde in Hamburg” zeigt die Hamburger Kunsthalle ungeachtet der umfangreichen Modernisierungsarbeiten das nächste Highlight: Nolde ein Hamburg. Für die Ausstellung, die in enger Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll entsteht, hat Helmut Schmidt die Schirmherrschaft übernommen. Hamburg spielte für Emil Nolde (1867–1956) eine zentrale Rolle. Die Hansestadt inspirierte Nolde nicht nur zu zahlreichen Werken, hier wurde seine Bedeutung auch zu einem frühen Zeitpunkt erkannt. Dieser engen Verbindung zwischen Künstler und Stadt geht die Hamburger Kunsthalle erstmalig nach und versammelt dafür in einer umfangreichen Ausstellung rund 150 Werke Noldes: farbintensive Gemälde und Aquarelle, dynamische Tuschpinselzeichnungen sowie atmosphärische Radierungen und Holzschnitte.

Nolde war von Hamburg fasziniert

Regelmäßig besuchte Nolde Hamburg auf seinen Reisen. Er war fasziniert vom Hafen mit seinem lebendigen Treiben und von Wind und Wetter, und er verstand die Stadt als Sinnbild der Urkräfte von Leben und Natur. Im Jahr 1910 wohnte Nolde für mehrere Wochen in dem einfachen Hotel „Unter den Vorsetzen“ auf St. Pauli und verarbeitete die Eindrücke unmittelbar in seiner Kunst. In rascher Folge entstanden über hundert Werke, die sich heute zum größten Teil in der Nolde Stiftung Seebüll befinden. Gemeinsam mit Werken aus dem Bestand der Hamburger Kunsthalle und Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen werden sie nun vom 18. September 2015 bis 10. Februar 2016 am Ort ihrer Entstehung gezeigt.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburger-kunsthalle.de

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