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Panik-Rocher Udo Lindenberg und Corny Littmann vor dem Klubhaus auf der Reeperbahn - © Tine Acke

Udo Lindenberg rockt den Kiez mit neuer "Panik City"

Alles, nur kein Museum: Mit Multimedia und Magie gehen seine Fans im Klubhaus auf eine virtuelle Zeitreise. Klubhaus-Chef Corny Littmann: "Einfach nur geil!"

Rockstar Udo Lindenberg plant auf dem Hamburger Kiez eine «Panik City». «Das wird kein Museum und keine Memory-Show, sondern ein Flug durch das Udoversum aus Hightech und Hightext, Multimedia und Magie», sagte Lindenberg am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der 71-Jährige will das spektakuläre Millionenprojekt im Klubhaus St. Pauli an der Hamburger Reeperbahn realisieren. Die Eröffnung ist für Herbst geplant.

2015 hatte Udo Lindenberg die Medienfassade vom Klubhaus St. Pauli auf dem Hamburger Spielbudenplatz eingeweiht – nun wird er sich mit der “Panik City” dort häuslich einrichten. Auf einer Fläche von etwa 700 Quadratmetern entsteht die multimediale Erlebniswelt – die Udo Lindenberg Experience. Das innovative Technik-, Kunst- und Kultur-Projekt wird das musikalische und politische Wirken des Ausnahmekünstlers nachzeichnen und mittels technischer Innovationen erlebbar machen. Für die Hansestadt ein neues touristisches Highlight.

„Es gibt zwar 763 exzellente doubles, aber mindestens ne million leute, die ständig ganz scharf auf die originale panik-show sind. Wie regeln wir das? Dank der virtuellen reality kann die echte panik-nachtigall jetzt überall gleichzeitig einen für euch zwitschern …“, so der Panik-Rocker.

Weitere Facette der Musikstadt Hamburg

„Udo Lindenberg ist eng mit Hamburg verbunden. Ich schätze an ihm, dass er mit seiner Musik und seinem Wirken immer wieder Haltung zeigt, wo Haltung in unserer Gesellschaft gefragt ist”, so Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. “Ich freue mich daher sehr, dass nun ein Weg gefunden werden konnte, das Projekt Panik City zu realisieren. Das Klubhaus an der Reeperbahn ist der beste Standort dafür. Für die Hamburgerinnen und Hamburger und ihre Gäste wird es sicher eine Bereicherung werden und eine weitere Facette der vielfältigen Musikstadt Hamburg zeigen.“

Per virtuellem Sonderzug nach Pankow

Per Sonderzug nach Pankow, per Drohnenflug über seine Geburtsstadt Gronau oder mit dem Udo-Ufo unterwegs – seinen Fans wird auf auf jeden Fall Abwechslung geboten. In verschiedenen Stationen wird es einen Mix aus Video, Virtual Reality, Augmented Reality, 360 Grad, Musik, Malerei, Kunst und Politik geben. So reisen die Besucher mit Multimedia-Brillen ausgerüstet durch die Zeit und entdecken gemeinsam mit Udo Lindenberg mehrere Jahrzehnte Bundesrepublik Deutschland. Die Gäste werden von Guides durch verschiedene Stationen begleitet. Jede Tour dauert ca. 60 Minuten. Udo selbst moderiert die Stationen seines außergewöhnlichen Lebens.

Lindenberg hat sich dafür prominente Partner mit ins Boot geholt: Theaterchef und Unternehmer Corny Littmann (Schmidt Theater, Schmidts Tivoli) und Produzent und Gastronom Axel Strehlitz (Klubhaus St. Pauli). Corny Littmann: “Panik City mitten auf der Reeperbahn, das ist einfach nur geil! Ein Erlebnis für Jung und Alt, eine Attraktion für Hamburg und ein Projekt mit Udo, das spannend ist und unheimlich Spaß macht.”
ev/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.panikcity.de

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