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TUHH Hauptgebäude - © Lina P.A. Nguyen

Technische Universität Hamburg soll wachsen

Stadt investiert in Professuren, Studienplätze und in die Forschung. Zahl von technologiebasierten Ausgründungen soll steigen

Der Senat hat das Wachstumskonzept für die Technische Universität Hamburg (TUHH) verabschiedet. Ziel sei es, die Kapazitäten im Bereich der Ingenieursausbildung der TUHH wie auch ihre Schlagkraft in Forschung, Entwicklung und Technologietransfer zu erhöhen. Das Budget soll dafür in den kommenden fünf Jahren um insgesamt 19 Millionen Euro steigen, die Zahl der Studierenden langfristig auf bis zu 10.000 zunehmen. Zusätzlich sollen 15 Professorinnen und Professoren in der ersten Wachstumsphase eingestellt werden. „Mein Ziel ist es, das große Potenzial, die weltweit führende Expertise der TUHH, mit den ebenso hervorragenden Möglichkeiten der Stadt Hamburg zu verbinden“, so Prof. Dr. Ed Brinksma, designierter Präsident der TUHH.

Erste Wachstumsphase von 2018 bis 2022

Das Wachstumskonzept ist auf zehn Jahre ausgelegt und in zwei Phasen unterteilt. In der Aufbauphase von 2018 bis 2022 sollen die Mittel, die die TUHH von der Stadt erhält, um 19 Millionen Euro steigen. Die Bürgerschaft muss noch zustimmen. Durch die zusätzlichen Mittel möchte die TUHH die grundlagenorientierte Forschung in wichtigen Zukunftsfeldern stärken und noch mehr Ingenieurinnen und Ingenieure ausbilden. Ein weiterer wichtiger Punkt sei, mehr Wissen, Ideen und Technologien aus der Hochschule heraus in Unternehmen und in die Gesellschaft zu tragen um die Anzahl von technologiebasierten Ausgründungen erhöhen zu können.

Neuer Name und Ausbau der Infrastruktur

Um mit dem Wachstumsprogramm unmittelbar beginnen zu können, stellt der Senat der TUHH zunächst für das Jahr 2018 bis zu 3,8 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. In den Folgejahren soll das Budget der TUHH um jährlich 3,8 Millionen Euro erhöht werden, so dass am Ende der fünf Jahre die Finanzierung der TUHH aus Landesmitteln um 25 Prozent gestiegen sein wird. Vor Ende der ersten Wachstumsphase soll eine Evaluierung durch eine externe Expertenkommission erfolgen.

Basierend auf den Ergebnissen wird dann eine zweite Ausbauphase für den Zeitraum 2023 bis 2028 definiert, die aktuelle und künftige Herausforderungen und Megatrends in den Ingenieurwissenschaften berücksichtigen soll. Um die Positionierung der Universität im nationalen und internationalen Wettbewerb weiter zu verbessern, wird auch die Umbenennung von Technische Universität Hamburg-Harburg in Technische Universität Hamburg vorgeschlagen, die von der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen werden muss.
bkr

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/presse

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