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© David Goltz

Tech for Beginners: Digital Kindergarten in Hamburg

Roboter Pepper, Drohnen, neueste VR-Technologie - mitten in Hamburg konnten Gäste jetzt neueste Gadgets und Technologien spielerisch ausprobieren

Der Roboter Pepper war beim Café-Ausschank behilflich, Drohnen, neueste VR-Technologie, ein Studio, um seinen eigenen Avatar „einzuscannen“ – und eine Maschine für kunterbunte Zuckerwatte: Diese eigenwillige Mischung bot der erste “Digital Kindergarten” am Donnerstag (13. Juli) in Hamburg. Gäste konnten neueste Gadgets und Technologien spielerisch ausprobieren und sich von hochkarätigen Sprechern inspirieren lassen. Die Kommunikationsagentur achtung!, die auch an der internationalen Elbphilharmonie-Kampagne mitwirkte, und die Innovationsagentur Future Candy hatten zu der Veranstaltung geladen.

300 neugierige Gäste aus ganz Deutschland

Die Idee: Entscheider aus Unternehmen und insbesondere Marketing und Kommunikation spielerisch an neue Technologien und Tech-Innovationen heranzuführen. Mirko Kaminski, Gründer und CEO von achtung!: „Nur die wenigsten deutschen Marketingleiter und Kommunikationsverantwortliche reisen regelmäßig zur South by Soutwest nach Austin, zur CES nach Las Vegas oder zum Cannes Lions Festival. Viele haben noch nie einen 3D Drucker bei der Arbeit erlebt und – kein Grund zum Schmunzeln – noch nie eine VR-Brille aufgehabt. Wir wollten eine inspirierende Gelegenheit und einen bunten Raum schaffen, damit jeder mit Spaß Dinge ausprobieren und ohne Hemmungen jede vermeintlich noch so naive Frage stellen kann.“

300 neugierige Gäste kamen – von namhaften Unternehmen und Marken wie Daimler, Beiersdorf/NIVEA, Hamburger Sparkasse, aber auch gerade aus mittelständischen Unternehmen aus Hamburg und ganz Deutschland. Für die komplett ausgebuchte Veranstaltung hatte achtung! in den Agenturräumen in Eppendorf eine ganze Etage leer geräumt und neu gestaltet. Nick Sohnemann, Gründer und Geschäftsführer von Future Candy: „Offenbar haben wir einen Nerv getroffen und etwas geboten, das so bei üblichen Messen und Konferenzen nicht zu finden ist. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass Entscheider mit Neuem spielen, experimentieren, ja daddeln sollten. Denn nur dann können sie wirklich entscheiden, ob die Nutzung für ihre Marke und ihr Unternehmen sinn- oder sogar wertvoll wäre.“

Zuckerwatte und Inspirierendes

Neben Ständen von Tech- und anderen Firmen wie Urban Electrics, Acer, 747 Studios, YouGov, Facelift, Wingu, Comspot und Unruly gehörten Vorträge von namhaften Sprechern zum Konzept. Thomas de Buhr, Deutschland-Chef von Twitter brachte den Gästen die Möglichkeiten nah, die Twitter Marken bietet, um Teil aktueller Diskussionen und Trends zu sein. Thorsten Hermes von Google erklärte, wie sich Unternehmen dem Thema „digitale Transformation“ aus seiner Sicht nähern könnten.

Will Rolls von Facebook kritisierte, dass über Spots und ganze Kampagnen in Konferenzräumen vor großen Bildschirmen entschieden werden würde, über deren Erfolg aber der Konsument am kleinen Smartphone-Screen entscheide. Vincent Kittmann von den Online Marketing Rockstars inspirierte zum Thema Podcasts: „Man kann von einer Renaissance des Hörfunks sprechen. Immer mehr Menschen hören und lieben Podcasts. Die Nutzer- und Abrufzahlen gehen durch die Decke. Eine gewaltige Chance für Marken.“

Networking und Innovationen zum Anfassen

Christian Kraus, Marketingchef des in München ansässigen Baufi-Vermittlers Interhyp: „Der ganze Nachmittag ist eine einzigartige Inspiration gewesen. Ich denke, das Konzept ist voll aufgegangen. Ich nehme allerhand konkrete Ideen mit zurück ins Unternehmen.“ Hans Redlefsen, Geschäftsführer der Modemarke Closed ergänzt: „Durch und durch inspirierend und begeisternd. Wertvoll auch: Der Austausch mit anderen darüber, wie sie mit dem Thema Innovation umgehen.“ Eingebettet waren Stände und Präsentationen in eine originelle Kindergarten-Atmosphäre. Es gab frische Zuckerwatte, auf Tischen standen Seifenblasenfläschchen und Süßigkeiten-Schälchen, Luftballons waren Teil der Event-Deko. Mirko Kaminski: „Das machen wir im nächsten Jahr wieder. Erneut als Digital Kindergarten. Nur viel größer!“
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.achtung.de
YouTube Video
www.futurecandy.com

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