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Betahaus - © mediaserver.hamburg.de / C. O. Bruch

Startups treiben digitale Transformation voran

75 Prozent der Bundesbürger meinen, dass mit Hilfe von Risikokapital aus Startups große, profitable Unternehmen und neue Jobs entstehen

Innovationen, Arbeitsplätze, Wachstum – fast drei von vier Bundesbürgern halten die Finanzierung junger, innovativer Firmen durch Risikokapital für richtig und erhoffen sich dadurch einen Schub für die Volkswirtschaft. So meinen 75 Prozent der Bundesbürger, dass mit Hilfe von Risikokapital aus Startups zuweilen große, profitable Unternehmen und neue Jobs entstehen. 77 Prozent der Deutschen befürchten, dass ohne Unterstützung von Venture Capital viele Gründer gezwungen wären mit Ihren Ideen ins Ausland zu gehen – was dem Standort Deutschland schade.

Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der international tätigen Venture-Capital-Gesellschaft e.ventures zum Thema „Welche Bedeutung hat Risikokapital für den Standort Deutschland“ zu der im Dezember 2016 1.000 Erwachsene in Deutschland repräsentativ befragt wurden.

Junge Firmen bringen Innovationsimpulse zum Mittelstand

Die wirtschaftspolitischen Vorstellungen der kommenden US-Regierung beurteilen dagegen die meisten Bundesbürger als wenig hilfreich. So halten es 60 Prozent der Bundesbürger für falsch, wenn ältere, etablierte Branchen steuerlich gefördert würden, um damit teure Arbeitsplätze zu retten. 77 Prozent der Befragten erhoffen sich vielmehr, dass mit Hilfe von Startups und Venture Capital digitalen Geschäftsmodellen und dadurch dem Strukturwandel der Weg geebnet werde. Allerdings ist fast jedem zweiten Bundesbürger nicht richtig klar, was der Begriff Venture Capital genau bedeutet.

„Viele junge Firmen treiben die digitale Transformation an und bringen damit auch wichtige Innovationsimpulse zum Mittelstand. Für die Entwicklung der Volkswirtschaft sind Startups damit enorm hilfreich“, bewertet Andreas Haug, General Partner bei e.ventures, die Ergebnisse der Umfrage. Diese jungen Firmen sorgten für effizientere, transparentere Märkte. Sie veränderten über den Einsatz von Technologien die Wertschöpfungsketten und entwickelten für Verbraucher innovative, kundenfreundliche Services.

International aufgestellter Frühphasen-Investor

Der Risikokapitalgeber e.ventures ist an etlichen Unternehmen im kalifornischen Silicon Valley beteiligt. Haug fürchtet allerdings nicht, dass sein Geschäft unter einem neuen US-Präsidenten schwieriger wird: „Der Markt für Venture Capital ist eher globaler Natur. Das Kapital fließt dorthin, wo es die besten Rahmenbedingungen findet. Werden die Möglichkeiten durch protektionistische Sperren eingeschränkt, dann fließen die Investitionen eben in andere Regionen, die bessere Voraussetzungen für Startups und Risikokapital bieten. Innovation findet in jedem Fall statt, die Frage ist nur wo und wer den Nutzen davon hat.“

Als ein international aufgestellter Frühphasen-Investor verwaltet e.ventures mehrere Fonds mit der Otto Group als Hauptinvestor. Mit seinen aktuell fünf Fonds investiert e.ventures in Start-ups in den USA, Europa, Asien und Lateinamerika. Hinzu kommt ein Growth Capital Fund, der global in Wachstumsunternehmen investiert. Von den Standorten in San Francisco, Hamburg/Berlin und São Paulo aus sowie mit einem Partnerfonds in Asien hält e.ventures Kontakt zu spannenden Hot-Spots der Internetwirtschaft.
ca

Quellen und weitere Informationen:
www.ottogroup.com/newsroom

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