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© figo

Startup figo: von der Banking App zur FinTech-API

figo ist eine Banking-API, die Entwicklern von Finanz-Diensten die Verbindung mit den Bankkonten von Nutzern ermöglicht. Die Gründer präsentieren sich an diesem Mittwoch beim Startups@Reeperbahn Pitch

Am 23. September tritt figo beim Startups@Reeperbahn Pitch gegen vier Konkurrenten an. Wie beim zweiten Hamburger Finalisten Skybus dreht sich auch beim Newcomer figo alles um das Thema Schnittstellenlösungen.

Immer mehr Entwickler nutzen die Lösung

Ursprünglich wurde figo als Banking-App für Endkunden entwickelt. 2014 wandelte sich das Startup jedoch zum b2b Anbieter. Mittlerweile nutzen dem Unternehmen zufolge über 300 Entwickler die figo Banken-API. Durch die vereinfachte Integration können Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen an Banken anschließen und darauf basierend eigene Bankingservices entwickeln. Das Startup vernetzt nach eigenen Angaben moderne FinTech-Dienste mit mehr als 50 Millionen Online-Banking-Konten.

figo – „finance to go“

Der Name des Startups, eine Kurzform für „finance to go“, ist noch an das Gründungskonzept angelehnt: eine Banking App, mit der Nutzer Zugriff auf verschiedene Online-Konten haben. Diese Funktionen sind für Endkunden von figo auch weiterhin verfügbar. Über die App können Kontoumsätze und -informationen ausgelesen, Überweisungen getätigt und zukünftig auch Lastschriften eingereicht werden. Der Zugriff ist auf Konten bei fast allen deutschen Banken möglich.

Entwicklung von Produkten auf Basis der figo Technologie

André M. Bajorat, Mitbegründer und Geschäftsführer von figo, ist mit der Entwicklung der Banking-API zufrieden: „Die aktuellen Zahlen, aber vor allem die Qualität der Produkte, die auf Basis der figo API entstehen, übertreffen all unsere Erwartungen. Kreditkartengesellschaften wie VISA, Banken wie UBS sowie eine Reihe von FinTech-Unternehmen wie auxmoney und kontoalarm haben Produkte und Anwendungen basierend auf der figo Technologie entwickelt.“

Gute Anbindung ans Hamburger Netzwerk

Auch räumlich hat sich figo im vergangenen Jahr verändert. Anfang 2014 ist das Startup von Berlin nach Hamburg gezogen. Im Gespräch mit deutsche-startups.de nennt Geschäftsführer Bajorat die bessere Anbindung an die Hamburger Startup-Szene als ausschlaggebendes Motiv für den Umzug in die Hansestadt.

Voller Terminplan im September

Für André M. Bajorat geht es direkt im Anschluss an den Startups@Reeperbahn Pitch am 24. September weiter nach Wien. Dort wird im Rahmen des victor Kongresses der Innovationspreis 2015 verliehen. Teilnehmer des Kongresses diskutieren, welche Auswirkungen die digitale Revolution auf die Bankenwelt hat.
ca/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.figo.pr.co
figo.me
www.deutsche-startups.de

Zum Startup@Reeperbahn Pitch

Neben vier weiteren Finalisten tritt figo am 23. September 2015 beim Startups@Reeperbahn Pitch im Rahmen des Hamburger Reeperbahn Festivals in Hamburg an. Die weiteren Kandidaten sind Antelope aus Frankfurt, das smarte Sportkleidung vertreibt, Funzi aus Finnland, das eine Lern-App für Entwicklungsländer bietet und MedLango aus Berlin, das eine Plattform für medizinische Übersetzungen entwickelt hat. Der Hamburger Konkurrent Skybus, der Schnittstellenlösungen für Industriemaschinen und Softwareprogrammierer anbietet, wurde bereits in der vergangenen Woche in den Hamburg News vorgestellt. Den Siegern des Wettbewerbs winkt der Spiegel Online Mediapreis – ein Mediabudget in Höhe von 100.000 Euro.

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