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TripRebel CEO Carlos Borges - © TripRebel

Vergleichsportal für Hotelbuchungen

TripRebel hofft beim Pitch auf der SXSW in Austin auf internationalen Durchbruch

Die Geschäftsidee des Hamburger Startups TripRebel kommt an. Bereits im vergangenen Herbst erhielt das Unternehmen um die Gründer Carlos Borges und Gernot Supp 100.000 Euro Mediabudget beim Pitch des Reeperbahnfestivals. Am 13. Januar konnten sie die Jury des “Pre-Pitch” im betahaus mit ihrem Vergleichsportal für Hotelbuchungen überzeugen. Im März werden sie nun ihr Konzept vor internationalen Investoren auf der Kreativwirtschaftsmesse SXSW im texanischen Austin präsentieren.

Hotelvergleich mit Preismonitor

Wer auf TripRebel.com ein Hotelzimmer bucht, kann zunächst aus einer Vielzahl von Angeboten wählen und dann das Zimmer in der gewünschten Lage buchen. Soweit nichts Neues. Erst nach der eigentlichen Buchung greift die Idee von TripRebel. Ein eigens entwickelter Algorithmus checkt im Nachhinein täglich, ob sich der Preis für das gewählte Zimmer ändert. Steigt der Preis, interessiert das den Algorithmus nicht. Doch wenn es, beispielsweise durch ein Angebot, zu einem Preisabfall kommt, wird dem User automatisch die Differenz in voller Höhe gutgeschrieben. „Ein cleverer Algorithmus, der sozusagen Äpfel mit Äpfeln vergleichen kann und sämtliche Faktoren, die Einfluss auf die Hotelrate nehmen, mit berücksichtigt, sorgt für transparente und faire Hotelpreise“ so TripRebel.

Möglich machen ein solches Vorgehen die Buchungs- und Stornierungsbedingungen der Hotels. Als „legales Schlupfloch“, wie es Gründer Carlos Borges in Interviews gern bezeichnet, hat sich die Idee von TripRebel erfolgreich in der Hamburger Startup Szene etabliert.

Der Kundenvorteil liegt demnach im Service des Unternehmens: “Der User kann lange vor der Reise ein Zimmer zu seinem Budget buchen und sich dann zurücklehnen. Weder müssen Hotelzimmer und Preisschwankungen über einen längeren Zeitraum aufwendig beobachtet werden, noch steigt die Gefahr, gar kein Zimmer zu erwischen, wenn erst kurz vor der Reise nach Last Minute preisen gesucht wird”, so das Versprechen.

Seit zwei Jahren am Start

Im April 2013 haben Carlos Borges und Gernot Supp ihr Startup in Hamburg gegründet. Mittlerweile sitzt das Unternehmen in der Hafen City und beschäftigt fünf Festangestellte sowie weitere Freelancer. Aktuell werden sie finanziell durch Business Angels unterstützt. Da ihr Service für die Kunden kostenlos ist, können sie lediglich durch die Provisionen der Hotels Umsätze erzielen.

Beim Pitch in den USA kann das Startup nun auch internationale Investoren von seiner Idee begeistern – zudem repräsentiert es den Ideenreichtum und Gründergeist der Hansestadt. CEO Borges: „Die USA gelten hierzulande immer noch als ‚gelobtes Startup-Land‘. Ein Pitch in Amerika könnte für uns den internationalen Durchbruch bedeuten.“
jan/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.triprebel.com
www.monitor.hamburg-startups.net/triprebel
www.sxsw.com

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