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Reeperbahn Festival_Eröffnung - © Heiko Sehrsam

Reeperbahn Festival 2014: Grenzenlos kreativ

Redner heben internationale Bedeutung hervor. Karel Bartak (European Commission, Creative Europe) forderte: „Schaut über die Grenzen!“

Professorin Monika Grütters , Staatsministerin für Kultur und Medien, unterstrich in ihrer Rede die internationale Bedeutung des Reeperbahn Festivals: „Herausragend ist das Reeperbahn Festival ja mittlerweile nicht mehr nur in Deutschland. Es hat sich in den letzten Jahren in beeindruckender Weise entwickelt und spielt inzwischen auch auf europäischer Ebene in der ersten Liga mit. Das zeigt die Zahl der Fachbesucher aus dem In- und Ausland, die Jahr für Jahr kontinuierlich gestiegen ist.“

Deutschlands Tor zur Musik

Wie schon in den Vorjahren ließ es sich der Erste Bürgermeister Olaf Scholz nicht nehmen, die Begrüßungsworte zu sprechen. Scholz attestierte dem Reeperbahn Festival, dass es längst „zu Deutschlands Tor für die Musikwelt geworden“ sei. Er hieß die Besucher aus aller Welt willkommen: „Sie alle sollen wissen: Anders als im Hamburger Staatswappen, das noch den mittelalterlichen Schutz der Bürgerinnen und Bürger symbolisieren soll und deshalb geschlossene Tore zeigt, steht ihnen dieses Tor zu unserer Stadt und zum Reeperbahn Festival weit offen.“
Karel Bartak, Leiter der Creative Europe Coordination der EU-Kommision betonte die kulturelle Vielfalt des Reeperbahn Festivals und forderte: „Look outside the borders!“ Genau das schaffe das „größte Clubfestival Europas“. Hier schaue man über die Grenzen und habe begriffen, dass Musik in Zeiten der Globalisierung anders und grenzüberschreitend konsumiert werde.

Hamburg brennt für Musik und Kultur

Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie e.V., forderte in seiner Rede erneut Bundespolitik und Verwaltung auf, endlich die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen für die nahezu abgeschlossene digitale Revolution auf den Weg zu bringen. Dies müsse geschehen, um den Künstlern den nötigen Freiraum für ihr leidenschaftliches und enthusiastisches Schaffen zu garantieren. Gerade letzteres findet Gorny auch und vor allem in Hamburg: „Beim Reeperbahn Festival zeigt sich für mich erneut, was entsteht, wenn Menschen, wenn eine ganze Stadt für die Kultur und die Musik brennt.“
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Quelle und weitere Informationen:
www.reeperbahnfestival.com

Über das Reeperbahn Festival

Noch bis zum 20. September ist Hamburg wieder rund um die Reeperbahn der internationale Hotspot der Musik. An mehr als 70 Spielstätten können die Besucher vier Tage lang zwischen über 400 Konzerten mit internationalen Newcomern aus allen Musiksparten wählen. Das Großevent findet seit 2006 jährlich statt und hat sich zu einem der drei wichtigsten Treffpunkte der Musik- und Digitalwirtschaft in Europa entwickelt. Zur neunten Ausgabe des Reeperbahn Festivals erwarten die Veranstalter über 30.000 Besucher.
Das größte Clubfestival Deutschlands ergänzt mit der Reeperbahn Festival Konferenz eine internationale Business-Plattform für Unternehmen und Organisationen der Musikbranche. Das Programm 2014 umfasst 100 Vorträge, Podiumsdiskussion und Workshops mit rund 200 Sprechern.

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