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Pride - © Filmfest Hamburg/Pressebild

"Pride" eröffnet heute das Filmfest Hamburg

Deutschlandpremiere mit Regisseur Matthew Warchus. Das 22. Filmfest Hamburg vom 25. September bis 4. Oktober 2014 140 Filme als Welturaufführung, Europapremiere oder deutsche Erstaufführung.

Die britische Komödie „Pride“ ist am 25. September 2014 der Eröffnungsfilm von Filmfest Hamburg. Zur Deutschlandpremiere wird unter anderem der Regisseur Matthew Warchus erwartet. Der Brite wurde 1999 mit seinem Erstling „Simpatico” international bekannt. Große Erfolge feiert er aber vor allem mit seinen Musical- und Theaterinszenierungen. Ab 2015 leitet er das legendäre Old Vic Theatre in London. „Pride“ lief bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes als Abschlussfilm der Sektion Quinzaine des Réalisateurs und wurde mit Standing Ovations gefeiert.

Kino für Zuschauer in großer Vielfalt

Bis zum 4. Oktober zeigt das “Filmfest fürs Publikum” zehn Tage lang auf zen Leinwänden rund 140 nationale und internationale Spiel- und Dokumentarfilmen als Welturaufführung, Europapremiere oder deutsche Erstaufführung. Das Programmspektrum reicht dabei von cineastisch anspruchsvollen Arthouse-Filmen bis hin zum innovativen Mainstreamkino. Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls präsentiert Filmfest Hamburg in diesem Jahr in seiner Sektion Deluxe eine Retrospektive mit Filmen aus der DDR. Kuratiert wird DDR Deluxe von dem Regisseur und Douglas-Sirk-Preisträger (2011) Andreas Dresen. Die Sektion umfasst neun Filme. Filmisch stark zeigt sich auch der Norden beim Filmfest, bei dem erstmals auch Kino open-air an der Binnenalster geboten wird. In der Sektion 16:9 – Fernsehen im Kino bei Filmfest Hamburg stehen 16 Spielfilme und vier Dokumentationen sowie mehrere Jubiläumsveranstaltungen und Sondervorführungen auf dem Programm. Als Sonderveranstaltung bei 16:9 laufen drei neue Folgen der NDR-Kultserie „Tatortreiniger“ mit Bjarne Mädel (Regie: Arne Feldhusen, Produktion: Studio Hamburg). Als Plattform für kulturellen Austausch und Dialog wird ein Großteil der Filme von den Filmschaffenden persönlich in Hamburg vorgestellt.

Auszeichnung für Fatih Akin

Seit 1995 wird jedes Jahr im Rahmen des Festivals eine Persönlichkeit mit dem Douglas-Sirk-Preis geehrt die seit, die sich durch ihre Arbeit um die Filmkultur verdient gemacht hat. Nach Peter Rommel (2011), Kim Ki-duk (2012) und Tilda Swindon (2013) wird die renommierte Auszeichnung in diesem Jahr an Fatih Akin verliehen. Der Regisseur der mehrfachen ausgezeichneten Streifen “Gegen die Wand” und “Auf der anderen Seite” wurde 1973 in Hamburg als Sohn türkischer Einwanderer geboren. Erstmals wird 2014 auch der neu geschaffene Hamburger Produzentenpreis vergeben. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird für besondere Leistungen an deutsche Produzentinnen und Produzenten verliehen.

Filmfest on tour

Unter dem Motto „Stadt, Land, Filmfest“ macht sich Filmfest Hamburg dieses Jahr mit dem roten Teppich im Kofferraum auch vom 25. September bis zum 4. Oktober auf den Weg zu den Kinos in der Metropolregion. In Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern, Bargteheide und Heide in Schleswig-Holstein, Uelzen und Harsefeld in Niedersachsen werden internationalen Filme in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt. Die Hamburg Marketing GmbH initiierte und unterstützt das Projekt.
him

Quelle und weitere Infos:
www.filmfesthamburg.de

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