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© Patrick Sun

Hamburger Startup will Weihnachtsshopping mit App erleichtern

“Höhle der Löwen”- Juror Jochen Schweizer investiert in E-Commerce-App von Spottster

Gerade das Einkaufen von Weihnachtsgeschenken kann schon mal in Stress ausarten. Hier will die Shopping-App des Hamburger Startups Spottster Abhilfe schaffen: Die Funktionsweise der App ähnelt der eines Webclippers. Das Resultat ist eine digitale Einkaufsliste. Der Unternehmer Jochen Schweizer ist vom Potenzial der App überzeugt: “spottster schafft ohne großen Aufwand Transparenz für den Kunden und zeigt, wann ein Produkt am günstigsten ist.” Der Juror aus der Startup-Castingshow “Die Höhle der Löwen” hatte sich einige Wochen nach dem Auftritt der Gründer Freya Oehle und Tobias Kempkensteffen in der Sendung dann doch für ein Investment entschieden, wie die private Inititative Hamburg Startups berichtete.

Einkaufsliste teilen

Sieht der potenzielle Käufer im Internet ein Produkt, das ihm gefällt, er aber nicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt kaufen möchte, so kann er dieses mit Spottster in einer virtuellen Einkaufsliste abspeichern. Ein besonderer Service ist das Price-Tracking: Bei Bedarf erfasst die App die eigenen Preisvorstellungen. Fällt das Produkt im Preis, wird der Nutzer darüber per Mail informiert. Anders als gängige Preisvergleiche bezieht die App automatisch Aktionen und Gutscheine, die in einem Preisfall resultieren können, mit ein. Eine weitere Funktion kommt gerade bei der Geschenkeplanung zum Tragen: Um ein gemeinschaftliches Geschenk zu planen, können die Einkaufslisten geteilt werden. Die Kommentarfunktion erleichtert den Austausch über das Produkt.

1.600 Online-Shops

Hinter Spottster stehen Freya Oehle und Tobias Kempkensteffe. Die BWL-Absolventin und der studierte Informatiker gründeten das Startup im April 2013. Mittlerweile hat sich das Team vergrößert: Die beiden Gründer beschäftigen zwei Entwickler, vier Werksstudenten, einen Praktikanten und suchen aktuell noch Verstärkung im Marketing. Die Geschäftsidee für Spottster stammt aus den USA. Dort ist das New Yorker StartUp Hukkster ein Pionier des Price-Trackings im Fashion-E-Commerce. Oehle und Kempkensteffen entwickelten die Idee technisch weiter und vergrößerten das Shop-Portfolio um Onlineanbieter aus verschiedenen Branchen. Nach Angaben der Gründer konnte das Startup bis dato rund 1.600 deutsche Online-Shops als Partner gewinnen.

Technische Innovationen & neue Märkte

Oehle und Kempkensteffen sind voller Tatendrang: “Technisch haben wir sehr viele weitere Funktionen in der Pipeline, die uns zu einem elementaren Bestandteil des Online-Shoppings machen sollen.” Derzeit werde vor allem die Interaktion mit Nutzern und Shops ausgebaut. Im Interview mit Hamburg Startups verraten die Gründer: “Wir arbeiten an einer Vergleichslösung und versuchen Mechanismen in die Wege zu leiten, damit Shops auf Preispräferenzen schneller reagieren können.”
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg-startups.net
www.monitor.hamburg-startups.net
www.spottster.com/de

Über Hamburg Startups

Das Hamburg Startups Team rund um die Gründerinnen Sina Gritzuhn und Sanja Stankovic setzt sich für eine effektive Vernetzung und Sichtbarkeit der Hamburger Startup-Szene ein. Neben Event-Formaten wie dem Startups@Reeperbahn Pitch und dem Hamburg Startups Mixer haben sie gemeinsam eine Plattform etabliert, die eine transparente Darstellung aller Hamburger Startups bietet – dem Hamburg Startup Monitor. Das Team setzt sich mit dem regelmäßigen Monitoring der Startup-Szene für die internationale Wahrnehmung der Stadt Hamburg als Gründermetropole ein. Eine Übersicht über rund 400 Hamburger Startups ist im Hamburg Startup Monitor zu finden.

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