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Neue Immobilien für Hamburger Kreativwirtschaft

Neunutzung der denkmalgeschützten Eisengießerei im Gespräch

Hamburgs historisches Industrieerbe wandelt sich zu Hotspots der Kreativwirtschaft. Nach der Revitalisierung von Industriebauten wie den Zeisehallen, Phoenixhof, Kraftwerk Altona oder des Areals der Hamburger Gaswerke, ist jetzt die Neunutzung der Eisengießerei von Hermann Michaelsen im Gespräch. Die denkmalgeschützte Immobilie, 1854 am Beerenweg 3 gegründet und derzeit von einer Verpackungsfirma als Lager genutzt, soll als Kreativzentrum für Medien-, Design- oder IT-Unternehmen
umgenutzt werden.

Siegerentwurf zeigt Zukunft

Der dreistufige Hallenbau in Bahrenfeld ist einzigartig in seiner Architektur. Wie seine Zukunft aussehen könnte, zeigt der Siegerentwurf im Architektenwettbewerb von Christian von Bismarck. Das mittlere Hallenschiff soll komplett erhalten bleiben, die Seitenschiffe sollen Treppenhäuser, Decken und Wände aufnehmen. 15.000 qm Nutzfläche könnten so in der 120 m langen Halle entstehen. Ebenfalls umgewandelt werden soll das einstige Industriegelände der Kolbenschmidt AG in Ottensen.

Auch Güterbahnhof Oberhafen bietet kreatives Potenzial

Auch das maritime Erbe lockt die Kreativen, die bereits das Fischmarktquartier in Altona für sich entdeckt haben. Zwischen HafenCity, Speicherstadt und Hauptbahnhof bieten auf 41.000 qm die Hallen des alten Güterbahnhofs Oberhafen viel Freiraum und Potenzial für neue Nutzungen. Mit der „Hanseatische Materialverwaltung“ ist dort der erste Mieter mit Strahlkraft ansässig.

kreativgesellschaft.org

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