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Otto´s Burger - © Pieter Pan Rupprecht

Der Burgerladen-Boom in Hamburg geht weiter

Neue Burger-Restaurants eröffnet. Inhaber setzen auf individuelle Geschäftskonzepte und regionale Produzenten

Während große Fast-Food-Ketten Absatzeinbrüche verzeichnen, sind individuelle Burger-Läden auf dem Vormarsch. In Hamburg gab es in der zweiten Jahreshälfte 2015 gleich mehrere Neueröffnungen. Ein Fast-Food-Laden der besonderen Art ist seit Oktober am Mühlenkamp in Winterhude ansässig: Bei Edelsatt kommt ausschließlich Wildfleisch ins Burgerbrötchen. Gegründet wurde das Lokal von den beiden Jungunternehmern Johann-Philipp Jencquel und Sebastian Kämpfert, die die Begeisterung für den Jagdsport verbindet. An 16 Innen- und Außenplätzen bewirtet das Feinschmecker-Duo seine Gäste mit Fleischkreationen von Hirsch-, Reh- oder Schwarzwild. “Unsere Zutaten beziehen wir regional”, sagt Jencquel. Das Wildfleisch stamme aus Wäldern und Fluren aus dem Umland, die Burgerbrötchen werden von einer Hamburger Bäckerei produziert.

Ratatouille Burger für Veganer

Auch im Stadtteil Harburg eröffnete im Oktober ein neuer Burgerladen. HBurger heißt das Restaurant von Hotelfachfrau Jennifer Mundt in einem Fachwerkhaus an der Lämmertwiete. Einer der beliebtesten Burger auf der Speisekarte ist der Big HBurger mit 150 Gramm gegrilltem Beef, Römersalat, Cheddar und der hauseigenen “HBurger”-Sauce. Speziell für Veganer steht neuerdings der Ratatouille Burger mit Kidneybohnenbratling auf der Speisekarte. Kreiert wurde die Variante von Stammkunde Mats (25). “Wir wollen im kommenden Jahr noch mehr außergewöhnliche Burger und Eigenkreationen unserer Gäste auf die Speisekarte bringen”, verrät Geschäftsführerin Mundt auf Anfrage der Hamburg News. Das Ambiente ihres Restaurants beschreibt die Gastronomin als stressfrei und gemütlich. Am Sonntag gehöre der Jogginganzug zum Dresscode für Personal und Gäste. “Wir zelebrieren so unseren 'chilligen Sonntag’.” Auf zwei Etagen finden im HBurger insgesamt 75 Gäste Platz.

Neue Location gesucht

Otto´s Burger gibt es bereits seit 2014 in Hamburg. Gestartet ist Geschäftsführer Daniel MacGowan von Holstein mit einer Filiale in der Langen Reihe im Stadtteil St. Georg. 2015 sind gleich zwei neue Läden hinzugekommen: Im März eröffnete der zweite Otto´s Burger in Rotherbaum, Ladeneröffnung Nummer drei folgte im Juli in Ottensen. Im jüngsten Lokal werden die Gäste an knapp 60 Sitzplätzen mit Burger-Variationen aus regionalen Zutaten bewirtet. Auf die Neueröffnung im Juli folgte Ende Oktober die Schließung des Ladens in St. Georg, für 2016 steht die Suche nach einer neuen Location auf dem Plan. Grund für die Schließung war der zu kleine Innenraum des Lokals. “Wir wollen gerne nach St. Georg zurückkehren. Das Publikum in der Langen Reihe ist genau das, wonach wir suchen”, sagt Oliver Klipp, Manager bei Otto´s Burger. Auch weitere neue Filialen in Hamburg schließt der Gastronom nicht aus.

Der Klassiker des Restaurants ist Otto’s Cheeseburger mit Rindfleisch-Patty, Salat, Tomate, Käse, eingelegten Zwiebeln und der hausgemachten Smokey Mayonnaise. Die Burger-Brötchen kommen aus einer Hamburger Bäckerei, das Rindfleisch für die Pattys aus der Nähe von Uelzen und auch Getränke stammen vorrangig von Produzenten aus der Region. Um die Speisekarte um ein individuelles Angebot zu erweitern, produziert Otto´s Burger gemeinsam mit einer lokalen Craft-Beer-Brauerei ein hauseigenes Bier. Pale Ale “No. 1” habe eine besonders fruchtige Note, so Geschäftsführer MacGowan von Holstein.
ca

Quellen und weitere Informationen:
www.edelsatt.de
www.facebook.com/HBurger
www.ottosburger.com

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