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Pfefferkörner - © NDR

NDR-Serie "Die Pfefferkörner" mit Grünem Drehpass ausgezeichnet

Es ist damit die erste Kinderserie, die das Gütesiegel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein erhält. Zahlreiche Maßnahmen ermöglichen einen umweltschonenden Dreh

Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein hat den „Grünen Drehpass“ an die NDR-Serie „Die Pfefferkörner“ verliehen. Die Produktion ist damit die erste Kinderserie, die diese Auszeichnung erhält und nach „Notruf Hafenkante“, „Großstadtrevier“ und „Der Tatortreiniger“ bereits die vierte Serie der Letterbox Filmproduktion, die das Gütesiegel für nachhaltige Dreharbeiten erhalten hat. Die Auszeichnung wird an Film- und TV-Produktionen vergeben, die nachweislich umweltbewusst drehen, und ist ein zertifiziertes Gütesiegel der Umwelt- und Klimaschutzinitiative der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

Nachhaltigkeit für Kinder ein wichtiges Thema

„Es freut uns sehr, dass mit den ‚Pfefferkörnern‘ nun auch eine Kinderserie für ihr großes Engagement im umweltschonenden Drehen mit dem ‚Grünen Drehpass‘ ausgezeichnet wird. Wie sich bei der Umsetzung der Maßnahmen am Set gezeigt hat, ist Nachhaltigkeit für die Kinder ein wichtiges Thema, dem sie sehr offen und engagiert gegenüberstehen“, so Michael Lehmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Studio Hamburg Produktion Gruppe. Christiane Dopp von der Film Commission der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ergänzt: „Das Team der ‚Pfefferkörner‘ praktiziert bereits seit der letzten Staffel viele umweltfreundliche Maßnahmen, umso mehr freue ich mich, dass wir der Produktion heute den ‚Grünen Drehpass‘ überreichen dürfen und damit die Haltung sichtbar machen“.

Maßnahmen zum Umweltschutz

Um möglichst umweltschonend zu drehen, werden beispielsweise Flugreisen eingespart, Fahrgemeinschaften gebildet und, so oft es geht, der Fuhrpark verringert. Darüber hinaus wird der Energieverbrauch in den Motiven sowie im Produktionsbüro reduziert sowie energieeffiziente Lichttechnik und wieder aufladbare Stromquellen am Set eingesetzt. Durch genaue Absprache zwischen Kamera und Licht war es möglich, die Generatorlaufzeiten für das Filmlicht um nahezu die Hälfte zu reduzieren. Somit wurde der Stromgenerator an 14 von 30 Drehtagen nicht eingesetzt. Im Bereich Catering werden, um erfolgreich den Abfall zu reduzieren, statt Plastikbecher nun wiederverwendbare Becher sowie generell Mehrweggeschirr genutzt.
pk/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.letterbox-filmproduktion.de

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